Vohenstrauß
02.09.2019 - 11:06 Uhr

Durchwachsener Ägidius-Markt

Während die mittelständischen Unternehmen, die an diesem Sonntag ihre Türen weit geöffnet haben mit dem Geschäftsgebaren zufrieden, sind, sind die wenigen Marktbeschicker enttäuscht. Auch Kritik an der Stadt wird laut.

Katrin Fuchs von der Mandelbrennerei aus Wunsiedel kommt seit Jahren bei jedem Wetter und nimmt jede Gelegenheit wahr, die Stammkunden zu bedienen. „Ich baue auf meine Stammkundschaft.“ Bild: dob
Katrin Fuchs von der Mandelbrennerei aus Wunsiedel kommt seit Jahren bei jedem Wetter und nimmt jede Gelegenheit wahr, die Stammkunden zu bedienen. „Ich baue auf meine Stammkundschaft.“

Wenn der Sommer Servus sagt, ist es an der Zeit für die O’Schnitt- oder Ägidius-Kirchweih, die alljährlich am ersten Septemberwochenende fällt. Heuer traf der Markt am Sonntag exakt auf den Gedenktag des heiligen Ägidius. Der Tag ist seit jeher einer für Volksfeste in Bayern. Nicht ganz so groß feiert die Stadt diesen Tag mit einem Marktgeschehen. Leider nahm die Zahl der Fieranten und Händler immer mehr ab. Auch am Sonntag waren nur sechs Anbieter in die Pfalzgrafenstadt gereist. Das Wetter spielte bestens mit und so blieben auch die Besucher diesmal nicht aus. Die Geschäftstreibenden waren zufrieden mit dem Interesse ihrer Kundschaft. Gegen 14 Uhr vergrößerten sich auch die Marktbummler zusehends.Weniger zufrieden waren jedoch wieder die Standbetreiber. Von elf angemeldeten kamen nur sechs und bauten ihre Waren auf.

Siegfried und Elfriede Maier aus Weiden vom Bienen- und Honigstandl bemängelten die städtische Marktleitung. „Wenn schon nicht so viele Fieranten wie angemeldet anreisen, dann sollten die verbliebenen kurzerhand konzentriert vor dem Rathaus postiert werden.“ Die Kunden würden sich dann viel mehr umsehen und nicht ausgewählt an die Stände gehen. Zudem sind die Maiers der Auffassung, dass die Stadt sofort bei Anmeldung die Standgebühren kassieren sollte, denn dann würde sich so mancher Fierant überlegen, ob er sich anmeldet und sei dann auch gezwungen zu kommen. Die Stadt müsse zudem dafür Sorge tragen, dass wieder ein Bratwurst- oder Steakstand auf dem Markt postiert wird. „Das Essen zieht einfach Leute an.“

Katrin Fuchs von der Mandelbrennerei aus Wunsiedel kommt seit Jahren bei jedem Wetter und nimmt jede Gelegenheit wahr, die Stammkunden zu bedienen. „Ich baue auf meine Stammkundschaft.“ Zum zweiten Mal nach der „Kalten Kirwa“ baute Tanja Kukla aus Kulmain wieder ihre Deko-Sachen auf. Allerdings werde sie voraussichtlich nicht mehr teilnehmen. Ihr sei der Aufwand einfach zu groß und das Interesse der Kunden zu gering.

Erstmals waren Gabriele und Ralf Gericke aus Langenzenn in diesem Jahr unter den Fieranten. Sie boten Alarmsysteme für einen sicheren Einbruchschutz an. Ansonsten waren nur 50-Cent-Stände auszumachen.

Zum zweiten Mal nach der „Kalten Kirwa“ baute Tanja Kukla aus Kulmain wieder ihre Deko-Sachen auf. Allerdings werde sie voraussichtlich nun nicht mehr teilnehmen. Ihr sei der Aufwand einfach zu groß und das Interesse der Kunden zu gering. Bild: dob
Zum zweiten Mal nach der „Kalten Kirwa“ baute Tanja Kukla aus Kulmain wieder ihre Deko-Sachen auf. Allerdings werde sie voraussichtlich nun nicht mehr teilnehmen. Ihr sei der Aufwand einfach zu groß und das Interesse der Kunden zu gering.
Katrin Fuchs von der Mandelbrennerei aus Wunsiedel kommt seit Jahren bei jedem Wetter und nimmt jede Gelegenheit wahr, die Stammkunden zu bedienen. „Ich baue auf meine Stammkundschaft.“ Bild: dob
Katrin Fuchs von der Mandelbrennerei aus Wunsiedel kommt seit Jahren bei jedem Wetter und nimmt jede Gelegenheit wahr, die Stammkunden zu bedienen. „Ich baue auf meine Stammkundschaft.“
Siegfried und Elfriede Maier aus Weiden vom Bienen- und Honigstandl bemängelten die städtische Marktleitung. „Wenn schon nicht so viele Fieranten wie angemeldet anreisen, dann sollten die verbliebenen kurzerhand konzentriert vor dem Rathaus postiert werden.“ Bild: dob
Siegfried und Elfriede Maier aus Weiden vom Bienen- und Honigstandl bemängelten die städtische Marktleitung. „Wenn schon nicht so viele Fieranten wie angemeldet anreisen, dann sollten die verbliebenen kurzerhand konzentriert vor dem Rathaus postiert werden.“
 
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