17.04.2019 - 10:36 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Exzellente Nachwuchsarbeit

Die beharrlichen Werbemaßnahmen zahlen sich jetzt aus. Sehr aktive Nachwuchsgruppe.

Beim jährlichen Ausbildungswochenende können sich die Jugendlichen der Stützpunktwehr bei den unterschiedlichsten Einsätzen beweisen.
von Elisabeth DobmayerProfil

46 Unterrichte waren auf dem Dienstplan der Nachwuchsgruppe der Stützpunktwehr geplant und 109 Termine wurden letztlich durchgeführt, berichtete Jugendwart Thomas Beierl. Über 2000 Übungsstunden meisterten die jungen Leute dabei. „Unsere Jugendliche beteiligen sich sehr fleißig und viel.“ Fabian Janker arbeitete alleine 94 Termine im vergangenen Jahr ab und war somit Trainingsfleißigster. Ein Sonderapplaus war ihm gewiss. Bis zu 90 Prozent sind immer alle Nachwuchskräfte anwesend, lobte Beierl. „Den jungen Leuten gefällt es bei uns.“ 2 Übernahmen in den aktiven Dienst, 11 Neuaufnahmen und 2 Austritte ergibt zum Jahresende 26 Jugendliche.

Im nächsten Jahr werden viele jungen Leute in den aktiven Dienst übernommen. „Das reißt uns wieder ein großes Loch in den Nachwuchsbereich“, stellte der Jugendwart in Aussicht. Mit der Jugendwerbung oder durch Mund-zu-Mund-Propaganda wollen die Verantwortlichen diese Lücke füllen. Das Jugendwartseminar besuchten alle drei Betreuer. 4 Jugendliche wurden im vergangenen Jahr durch die Werbung gewonnen, 4 weitere kamen später dazu, zeigte der Sprecher den Erfolg auf. Höhepunkt ist das alljährliche Ausbildungswochenende mit Personenrettung, Insekteneinsatz, einem Brand und einem Verkehrsunfall.

17 Teilnehmer absolvierten den Wissenstest in vier Stufen ab. Bei der MTA-Ausbildung geriet wegen der Umstrukturierung beim Kreisfeuerwehrverband alles ein wenig ins Stocken. Dieses Jahr soll der Nachholbedarf wieder gedeckt werden. Bei Übungen sind immer 16 Jugendliche und mehr vor Ort, erwähnte Beierl. Mit Vor- und Nacharbeit, Bürokratie und Übungseinheiten fielen fast 1000 Stunden für die drei Jugendwarte an. Beierl sei vier Tage pro Woche im Dienste der Feuerwehr unterwegs. Sein Dank galt seinem Vertreter Anton Schwägerl, Johannes Sommer, Julian Schön oder auch Günter Sommer, der als Maschinist immer noch Gewehr bei Fuß steht und sich gerne in die Jugendausbildung einbinden lässt. Vorsitzender Peter Grosser war stolz auf die Jugendgruppe. Wenn er Hilfe oder Unterstützung für den Verein brauche, stehen die Jugendlichen sofort zur Verfügung, dankte er den jungen Leuten für deren Engagement im Dienste der Feuerwehr.

Beim jährlichen Ausbildungswochenende können sich die Jugendlichen der Stützpunktwehr bei den unterschiedlichsten Einsätzen beweisen. Sogar einen Brand durften sie löschen.
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