12.07.2019 - 16:54 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Freie Wähler fordern Radweg in Pleysteiner Straße

Die Freien Wähler halten an einem Radwegkonzept für die Pleysteiner Straße in Vohenstrauß fest. Die Zeit dafür sei reif und dürfe bei einem Ausbau nicht verpasst werden.

Die Mitglieder der Stadtratsfraktion der Freien Wähler fordern nach wie vor einen Radweg in der Pleysteiner Straße. Jetzt haben Ulrike Kießling, Gabriele Eichl, Dorit Schmid, Bernhard Kleber und Martin Gleixner selbst einen Maßstab angelegt und die vorhandene Breite überprüft. Sie sind sicher, dass ein kombinierter Geh- und Radweg realisierbar ist.
von Elisabeth DobmayerProfil

Im Nachgang zu den vergangenen Stadtratssitzungen hat die Fraktion der Freien Wähler noch einmal den Gehweg entlang der Pleysteiner Straße in Augenschein genommen. Die Mitglieder um Fraktionssprecher Martin Gleixner treibt die Frage um, ob es wirklich keine Möglichkeit gibt, entlang der Friedhofsmauer einen kombinierten Geh- und Radweg einzurichten, damit vor allem die jungen Freibad-Gäste sicher und auf einem geschützten Bereich ins Freibad kommen können.

Stadträtin Ulrike Kießling brachte diese Anfrage in einer der letzten Stadtratssitzungen vor, als der Architekt dem Gremium den Plan präsentierte. Die Argumente zielten vor allem auf die Sicherheit der Radfahrer ab, die von der Ortsmitte aus zum Freibad fahren wollen und dies bislang auf der vielbefahrenen Straße tun müssen. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer verwies darauf, dass kombinierte Geh- und Radwege innerorts eine Breite von 2,50 Metern aufweisen müssen, da sie sonst nicht genehmigt werden können.

Daraufhin regte der Orts- und Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Martin Gleixner, bei seinen Mitstreitern eine Ortsbegehung an, um selbst nachzumessen und zu eruieren, welche Möglichkeiten noch vorstellbar wären. Bei diesem Ortstermin waren sich die Beteiligten schnell sicher, dass eine Verbreiterung des Gehwegs durchaus möglich wäre. Zur Verwirklichung müsste nur ein kleiner Teil des Grünstreifens entlang der Friedhofsmauer „geopfert“ werden, dann wäre die Mindestbreite von 2,50 Metern erreicht. „Das sollten wir auf jeden Fall noch einmal im Stadtrat zur Rede bringen“, fand Gleixner. „Nachdem der Bürgermeister kürzlich ein Radwegekonzept versprochen hat, könnte nun ja mit diesem ersten kleinen Streckenabschnitt begonnen und so ein Signal gesetzt werden“, führte Gleixner weiter aus. Er regte abschließend an, dass sich auch der Verkehrsausschuss noch einmal mit diesem Thema befassen sollte, damit nicht erst nach dem Bau nachgebessert werden muss. In einem zweiten Schritt könnten beispielsweise mittels Bürgerbeteiligung - der Landkreis Regensburg sei hier Vorbild - auch die Wünsche der Bürger bei der Planung weiterer Radwege berücksichtigt werden.

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