17.07.2019 - 11:22 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Heuer klappt es mit "Exit"

Die vier Herren von "Exit" werden sehnlichst von den Zuhörern der Serenade in Vohenstrauß erwartet und rocken den Stadtpark. Die Band ist bereits am nächsten Sonntag in Pleystein erneut zu hören.

Die vier Musiker von "Exit" sind nicht nur als rockige Kirchenband klasse. Harald Hortig (Zweiter von links) ist der Frontmann der Band, die weit mehr als christliche Texte auf Lager haben.
von Elisabeth DobmayerProfil

Den Toto-Titel "Hold the Line" wählte die Band „Exit“ als Einstieg zur fünften Serenade. „Viele Besucher ließen sich ganz leger und locker auf dem Kulturhügel im Gras nieder, nachdem die Holzbänke bereits gut belegt waren. Einen unschlagbaren Vorteil hatten die vier Herren, die am Sonntagabend musikalisch den Stadtpark aufmischten allemal. Sie wurden sehnlichst vom Publikum erwartet, nachdem sie im vergangenen Jahr von der Stadt gebucht, aber wegen des schlechten Wetters kurzfristig wieder abgesagt wurden. Das Quartett ist in der Region bestens bekannt.

Die Band „Exit“ gründete sich bereits 1989 und nach einigen erfolgreichen Jahren als reine Rock-Coverband, verschrieben sich die Musiker seit 1996 der christlichen Rock- und Popmusik. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer freute sich, dass es diesmal klappte. „Der Herrgott hatte wohl ein Einsehen und schickte Sonnenschein.“ Er sprach eine Einladung für Sonntag, 21. Juli, um 10 Uhr zum Motorradgottesdienst in Pleystein auf dem Kreuzberg aus. Dort verschönere „Exit“ ebenfalls auf Einladung des Vereins „Bürger und Polizei – Partner für Sicherheit“ den Freiluftgottesdienst, der mittlerweile zu den Fix-Terminen der Band gehört.

„Gott mit Rocksongs zu loben und zu preisen, ist unsere Motivation“, sind die Musiker einer Meinung. Nach so einer langen Bandgeschichte ist „Exit“ längst ein eingespieltes Team und eine der bekanntesten Kirchenbands in der nördlichen Oberpfalz. Harald Hortig (Gitarre und Gesang), Michael Böhm (Keyboard und Gesang), Jürgen Schöntag (Bass) und Sebastian Skutella (Schlagzeug und Gesang) überraschten die Zuhörer aber nicht nur mit christlichen Songs sondern auch gefühlvoll mit Peter Maffays „Ich fühl wie du“ oder „A Mensch mecht i bleib’n“ von Österreichs Musik-Ikone Wolfgang Ambros, der am Wochenende persönlich beim Oberpfalz-Festival in Tännesberg zu Gast war.

Um Trauerbewältigung ging es in „Good Grief“ von der Indie-Pop-Band Bastille. Reinhard Fendrichs Song „Weu’sd a Herz hast wie a Bergwerk“ oder „Über sieben Brücken musst du gehen“ von Karat wechselten sich mit „Imagine“ von Johan Lennon, „Rebell Yell“ von Billy Idol oder „Adventure of a Lifetime“ von Coldplay und „Livin‘ On A Prayer“ von Bon Jovi und vielen anderen mehr ab. Längst hatten sich zwei liebreizende blonde Mädels in die Band verliebt und tanzten begeistert auf dem Kopfsteinpflaster im Takt. Die vierjährige Amy und ihre dreijährige Schwester Zoey ließen sich von den vielen Zuschauern nicht beirren und gaben sich aufgeweckt und ausgelassen der Musik hin. Natürlich ließ sich das Ensemble auch bereitwillig auf eine Zugabe mit „Don’t Stop Believin“ ein.

Die vierjährige Amy (links) und ihre dreijährige Schwester Zoey (rechts) verliebten sich regelrecht in die Musik von "Exit" und tanzten voll ab. Die vielen Zuschauer waren ihnen egal.
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