Tränen der Rührung und zugleich Freude vergossen der Jubilar Josef Bauer und dessen Ehefrau Erika am 85. Geburtstag am Samstag im Gasthof „Drei Lilien“ als zur großen Überraschung der beiden mit Ingrid und Friedhelm Butzker eine liebgewonnene Urlaubsbekanntschaft auftauchte, die sie vor 17 Jahren auf Zypern erstmals kennengelernt haben. Mit Bauers Sohn Rainer fädelte das Ehepaar, das zwischen Köln und Aachen direkt an der niederländischen Grenze wohnt, dieses Wiedersehen am Geburtstag ein. Jedes Jahr treffen sich die Paare seither im Urlaub und halten so das Treueband aufrecht.
In seiner Willkommensrede dankte der Jubilar vor allem seiner Ehefrau Erika und seinen Kindern Rainer und Sonja mit den Ehepartnern, genauso wie den Enkelkindern Tobias, Dominik, Michael, Andreas und Daniela, die ihm eine feste Stütze in allen Belangen sind, mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“. Seiner Ehefrau habe er es in erster Linie zu verdanken, dass er heute vor dieser großen Festgesellschaft in Gesundheit stehen darf. In einer kinderreichen Familie wuchs der gebürtige Tännesberger auf dem „Rehbock“-Anwesen auf. Bauer wurde am 15. September 1933 geboren.
Zwei der zehnKinder sind verstorben, doch alle anderen gratulierten dem Bruder ganz herzlich zum großen Ehrentag und versammelten sich um die Geburtstagstafel. Sein unerschütterlicher Glaube und der bedingungslose Rückhalt seiner Familie gaben Josef Bauer selbst bei Schicksalsschlägen festen Halt in seinem langen Leben. Der Fußballsport ist ihm seit jeher liebste Hobbybeschäftigung. Bis heute steht er Sonntag für Sonntag bei der Spielvereinigung Vohenstrauß am Spielfeldrand und feuert seine Jungs an oder verfolgt am Fernseher die Fußballübertragungen der großen Clubs. Er bleibt den SpVgg-Fußballern auch treu an der Seite, wenn es einmal sportlich nicht so gut klappt. Bereits 1947 war er Gründungsmitglied und aktiver Fußballer seines Heimatvereins TSV Tännesberg.
Später lief er beim SV Waldau auf. Im Meisterbetrieb seines Vaters Georg erlernte Josef Bauer das Schneiderhandwerk. Nach einem schweren Unfall 1954 konnte er diesen Beruf allerdings nicht mehr ausüben und fand bei der Firma Forster in Weiden als Zuschneider und Bügler Arbeit. 1960 wechselte Josef Bauer als Verkäufer in das Hertie-Kaufhaus. Vier Jahre später fand er bei der Firma Kaiser in Hainburg bei Hanau als Schmuckrepräsentant seine Lebenserfüllung. Nach schweren Unfällen ging der Jubilar 1984 in den Ruhestand.
Am 2. Februar 1961 führte Bauer seine Erika, geborene Ludwig, in der Tännesberger Kirche St. Michael vor den Traualtar. Sein ganzer Stolz sind seine Kinder und Enkelkinder die ihren Vater und Opa am Samstag voller Freude und Dankbarkeit hochleben ließen. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Kaplan Ulrich Eigendorf gratulierten im Namen der Stadt und der katholischen Pfarrgemeinde, die mit Josef Bauer einen großen Marienverehrer in ihren Reihen hat. Nicht nur die Vertreter der Fußballvereine aus Vohenstrauß, Tännesberg und Waldau sondern auch etliche andere Gemeinschaften in denen der Jubilar Mitglied ist, übermittelten die allerbesten Glück- und Segenswünsche zum Ehrentag.













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