Auf geringes Interesse stieß die Veranstaltung des Landkreises zum Thema „Vorsorge für das Alter“. Lediglich ein Ehepaar und zwei Frauen fanden den Weg in den Vohenstraußer Rathaussaal. Trotz der geringen Resonanz informierte die Sachbearbeiterin vom Landratsamt, Monika Helmstreit, über die Notwendigkeit einer Vorsorgevollmacht mit der Notfallmappe, die das Landratsamt bereitstellt.
Eine rechtzeitige Regelung für einen Notfall sei für die Familienangehörigen von immenser Bedeutung. Andernfalls werde seitens des Gerichts ein Betreuer bestellt. Die Vorsorgevollmacht kann in Anlehnung der Vordrucke in der Notfallmappe erstellt werden. Ratsam sei auf jeden Fall eine hausärztliche Bestätigung. Die Vorsorgevollmacht könne aber auch von der Betreuungsstelle des Landratsamts bestätigt werden und zugleich die Eintragung in die Bundesnotarkammer erfolgen. Daneben gebe es auch die Erstellung einer notariellen Vorsorgevollmacht, informierte Helmstreit. Neben der umfangreichen Materie über die Vorsorgevollmacht brachte die Sachbearbeiterin die sogenannte „Rotkreuzdose“ mit, die in Notsituationen Fragen der Rettungskräfte beantwortet. Sind keine Kontaktpersonen vor Ort, werde es für die Rettungskräfte oftmals sehr schwierig, an teils lebenswichtige Informationen zu kommen. Diese Boxen im Wert von fünf Euro spendierte Landrat Andreas Meier.













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