15.04.2019 - 11:26 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Kleiner Rahmen, entspannte Musik in Vohenstraußer Stadthalle

Cabaloo spielte knapp drei Stunden – nur unterbrochen von zwei kleinen Pausen – handgemachte Musik. Das ungezwungene Miteinander und die "Wohnzimmeratmosphäre" kamen beim Publikum an.

"Cabaloo in Aktion" beim Konzert im ehemaligen Restaurant der Stadthalle: Bernhard Helmstreit, Chris Schneider (leicht versteckt), Katja Ring, Monika Zintl, Christian Denz und Beate Neumann (von links).
von Tanja PflaumProfil

Die Band „Cabaloo“ hatte zu einem Konzert mit „chilliger“ Musik ins ehemalige Restaurant der Stadthalle eingeladen. „Wir freuen uns, dass ihr gekommen seid und mit uns einen gemütlichen Abend verbringen wollt“, begrüßte Sängerin Monika Zintl das Publikum. Die Band spielte mal mehr Blues, mal mehr Rock, mal verspielt, mal mit Tiefgang – und nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise. Die sechs Musiker überzeugten mit ihren eigenen Arrangements und spielten Covers, etwa „Message in a Bottle“ von "The Police", „With or without you“ (U2), „Chasing Cars“ (Snow Patrol) oder „Nightingale” (Nora Jones). Die Band spielte ihre Versionen von Michael Jacksons “Man in the Mirror”, „Hold the Line“ (Toto) oder „Every Little Thing She Does Is Magic“ (The Police).

Die beiden Sängerinnen, Monika Zintl und Katja Ring, fingen bei jedem Song die Stimmung ein – mit viel Gefühl und Energie und ab und zu mit versteckter Ironie. Auch die Instrumentalisten Christian Denz (Gitarre), Beate Neumann (Querflöte), Bernhard „Bernie“ Helmstreit (Bass) und Chris Schneider (Percussion) präsentierten ihr Können. In einem eigenen Solo konnte jeder zeigen, was er drauf hat. Beim letzten Lied zog die Band noch einmal alle Register. Der Song „Earth move under my feet“(Carol King und James Taylor) riss das Publikum mit. Die Sängerinnen packten die “Soul-Röhre” aus und Christian Denz brillierte an der E-Gitarre. Aber nicht nur die Musik passte, auch das ganze Drumherum, vom gemütlichen Ambiente im Lokal bis zum Getränkeangebot. Auch die Nähe zu den Musikern und das ungezwungene Miteinander kamen beim Publikum an. Die Gruppe kam um Zugaben nicht herum. Nach „Mustang Sally“ (Wilson Picket), „Mr. Bojangles“ (Sammy Davis jr.) und „Will you love me tomorrow“ (The Shirelles) verabschiedete sich „Cabaloo“ – vielleicht bis zum nächsten Jahr zum nächsten „Wohnzimmerkonzert“ in der Stadthalle.

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