06.01.2020 - 12:20 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Martin Gleixner geht ins Rennen

Die Freien Wähler Vohenstrauß nominieren ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März. Für sie ins Rennen geht der 55-jährige Martin Gleixner.

Martin Gleixner (sitzend, Fünfter von links) tritt für die Freien Wähler als Bürgermeisterkandidat an. Kreisvorsitzende Gabriela Bäumler (stehend, rechts) leitet die Wahl, Kreisrat Karl Meier (stehend, Zweiter von rechts) dankt in seinem Grußwort den Freien Wählern Vohenstrauß für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.
von Walter BeyerleinProfil

Martin Gleixner ist Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler für die Kommunalwahl am 15. März. In der Nominierungsversammlung am Samstagnachmittag gaben die anwesenden 20 Mitglieder und Anhänger der Freien Wähler dem 55-jährigen derzeitigen Stadtrat einstimmig das Vertrauen. Gleichzeitig führt Gleixner als Spitzenkandidat auch die Liste der Kandidaten für die Stadtratswahl an.

Gleixner freute sich über die Anwesenheit aller Kandidaten und wertete dies als Zeichen der Geschlossenheit. Kreisrat Karl Meier dankte den Freien Wählern Vohenstrauß für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Meier nannte die Liste einen „guten Mix“. Bei den Freien Wählern könne jeder für sich seine Entscheidung treffen, betonte Meier. Aus der Vielzahl von Meinungen ergebe sich damit in der Gesamtheit ein besseres Ergebnis.

Den nachfolgenden Wahlvorgang leitete Kreisvorsitzende Gabriela Bäumler. Gleixner stellte die 20 Kandidaten vor. Einstimmig beschloss die Versammlung die Liste „en bloc“ zu wählen.

Der 55-jährige Bürgermeisterkandidat Martin Gleixner stellte sich ausführlich vor. Von Beruf ist er Standortleiter bei den Döpfer Schulen Regensburg und Schulleiter Massage, Notfallsanitäter und Pflege Schwandorf, Hochschuldozent und stellvertretender Leiter von Döpfer International. Diese Angaben ergänzte er mit dem Hinweis auf seine bislang 24-jährige Tätigkeit im Stadtrat Vohenstrauß. Als Beweggründe für seine Kandidatur nannte Gleixner die Verbesserung des Leerstandsmanagement in der Innenstadt, eine aktive Vermarktung der Gewerbegebiete, die Gründung eigener Kommunalunternehmen für Energieversorgung und die Aufstellung demografiegerechter Wohnkonzepte. Er sieht auch die Notwendigkeit eine Beratungsstelle für Energie, Umwelt- und Klimaschutz bei der Stadt einzurichten und möchte die Innenraumverdichtung voranzutreiben, um Flächenfraß zu vermeiden.

Die Digitalisierung geht Martin Gleixner „zu langsam“. Ein höherer städtischer Anteil könne dieses Vorhaben beschleunigen. Weitere verbesserungsfähige Punkte liegen für ihn in der Gesundheitsversorgung, aber auch in der Notwendigkeit der „Mangelware Pflegeplätze“ entgegenzuwirken.

Auf der Stadtratsliste sind nach den Worten Gleixners viele „Wiederholungstäter“ zu finden, aber auch neue Gesichter. Die Abgänge hätten schnell ausgeglichen werden können. Dies führte Gleixner auf die hervorragende Arbeit der Fraktion und die stetige Präsenz auf Festen und durch Abhaltung eigener Veranstaltungen zurück.

Info:

Die Kandidatenliste

1. Martin Gleixner, 55 Jahre, Standortleiter, 2. Dorit Schmid, 58, Konrektorin, Lehrerin, 3. Bernhard Kleber, 54, Techniker Fensterbau, 4. Ulrike Kießling, 60, Studienrätin im Förderschuldienst, 5. Gabi Eichl, 55, Journalistin (parteilos), 6. Dr. Wolfgang Schnupfhagn, 63, Rechtsanwalt, 7. Hannes Gilch, 28, Sachbearbeiter Öffentlichkeit (parteilos), 8. Juliane Lang, 33, Betriebswirtin, 9. Ernst Bartl, 53, selbständiger Informatiker, 10. Katharina Klaszka, 29, Ergotherapeutin, 11. Josef Herrmann, 57, Polizeibeamter, 12. Stephanie Töppel, 39, Bauzeichnerin, Bürokauffrau, 13. Daniel Marx, 33, Lehrer für Realschule und Mittelschule, 14. Roswitha Meckl, 52, Angestellte im Polizeidienst, 15. Wolfgang Meidenbauer, 52, Geschäftsführer LTO, 16. Kristina Woldrich, 36, Steuerfachangestellte, 17. Josef Faltenbacher, 57, Verputzer, 18. Lisa Vater, 28, Tourismuskauffrau, 19. Johannes Uschold, 34, Zerspanungsmechaniker, 20. Katharina Portner, 35, Heilerziehungspflegerin; Ersatz: Jürgen Fuss.

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