19.06.2019 - 09:16 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Martiš folgt auf Hájek

Pfarrer Miroslav Martiš von Bor wird nach den Sommerferien Stadtpfarrer der Partnerstadt Stříbro (Mies). Er tritt damit die Nachfolge des 84-jährigen Pfarrers Jiří Hájek an.

Ab Herbst übernimmt Pfarrer Miroslav Martiš (rechts) die Stadtpfarrei Stříbro (Mies). Kaplan Václav Sládek (links) aus Kladruby dürfte zum Pfarradministrator von Bor (Haid) ernannt werden.
von Josef ForsterProfil

Räumlich gesehen handelt es sich für Pfarrer Martiš nur um die Nachbarpfarrei, doch mit der Berufung in die Stadtpfarrei durch Bischof Tomáš Holub sind wesentlich mehr und vielfältigere Aufgaben verbunden. Beide Pfarreien gehören zum Dekanat Tachau der Diözese Pilsen. Am Montag, 24. Juni, kann der Geistliche auf 25 Jahren segensreiches Wirken zurückschauen. Einen Gottesdienst zu seinem silbernen Priesterjubiläum feiert die Pfarrei Bor am Samstag, 29. Juni, 17 Uhr, in der Kirche von Altsattl unweit von Straz.

Der in Puchov in der Westslowakei geborene Seelsorger hatte bislang Wirkungsstätten als Priester in Bratislava (Pressburg) und Kosice (Kaschei) in der Slowakei. Dann folgten Stationen in Paris, Polen und Pilsen, bevor Matiš vor zwei Jahren die Nachfolge des verstorbenen Dekans Vladimir Born in Bor antrat. Der 51-jährige machte hier im Sinne seines Vorgängers weiter, wobei er an die guten Kontakte zur Stadt und Pfarrei Pleystein sowie nach Waidhaus anknüpfte.

Noch ist Pfarrer Martiš in seiner alten Wirkungsstätte gebunden. Doch bereits im Juli fährt er nach Vierzehnheiligen, um einen Intensivkurs für die deutsche Sprache zu absolvieren, der konkret auf Seelsorger abgestimmt ist. Mit der Übernahme der Stadtpfarrei Stříbro hofft der Geistliche auf die Ernennung von Kaplan Václav Sládek aus Kladruby zum Pfarradministrator von Bor, damit auch hier die Pfarrstelle nahtlos besetzt bleibt.

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