31.07.2020 - 11:50 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Neue Büchereileiterin in Vohenstauß

Leseratten werden sie bald kennenlernen. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer stellt in der Stadtratssitzung die neue Chefin der Bücherei im Rathaus vor. Für Bauherren wird sich künftig einiges ändern.

Die 47-jährige Grundschullehrerin Tanja Ries aus Vohenstrauß übernimmt die Leitung der Bücherei.
von Christine Walbert Kontakt Profil

Mit einer Personalie wartete Bürgermeister Andreas Wutzlhofer in der Stadtratssitzung am Donnerstag auf: Die Grundschullehrerin Tanja Ries wird die Büchereileitung übernehmen. Die 47-jährige Vohenstraußerin hat drei Kinder und freut sich schon auf die neue Aufgabe. Start ist am Dienstag, 4. August. Die Öffnungszeiten haben sich etwas geändert: Dienstag 14.30 bis 17.30 Uhr und Donnerstag 16 bis 19 Uhr.

1000 Euro Reservierungsgebühr

Wer sich künftig im Baugebiet "Sommerwiesen" in Vohenstrauß einen Bauplatz reservieren lassen möchte, muss 1000 Euro dafür zahlen. Das entschied der Stadtrat einstimmig. Die Verwaltung hatte laut Geschäftsleiter Alfons Sier jede Menge Arbeit damit, über teils Mehrfachreservierungen eines Bauherren den Überblick zu behalten. Sier: "Um dafür Sorge zu tragen, dass sich nur ernsthafte Interessenten einen Bauplatz reservieren lassen, sollte eine Reservierungsgebühr erhoben werden, die bei einem Erwerb auf den Kaufpreis angerechnet wird beziehungsweise bei einer Absage als Ersatz für den Verwaltungsaufwand einbehalten wird." Die angehenden Häuslebauer dürfen sich auch nur mehr eine Parzelle reservieren lassen. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer erklärte, dass bei den Reservierungen das Windhundprinzip gelte: Wer zuerst kommt, bekommt den Platz.

Der Verwaltungschef stellte die Neuerungen vor, auf die sich die Bauherren einstellen müssen. Ab dem dritten Bauabschnitt sind auf den 27 angebotenen Parzellen maximal zwei Wohnungen je Wohngebäude zulässig. Es müssen mindestens zwei Stellplätze (auch hintereinander) je Wohneinheit auf dem eigenen Grundstück geschaffen werden. Außerdem muss auf jeder Parzelle eine Regenwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von mindestens sechs Kubikmeter vorzuhalten sein. Solarenergieanlagen und Sonnenkollektoren sind nach Möglichkeit auf und an Dach- und Außenwandflächen von Wohngebäuden und Garagen zu errichten. Flächenhafte Stein-, Kies-, Splitt- und Schottergärten sind auf Baugrundstückflächen unzulässig.

Sier wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Baulücken und unbebaute Flächen im Innenbereich der Stadt geschlossen wurden. Seit 2009 seien 148 Baugenehmigungen für Wohngebäude erteilt worden. Davon waren 87 in Baugebieten und immerhin 81 im Innenbereich. Weitere Anreize sollen künftig durch das Förderprogramm "Jung kauf Alt - Junge Familien kaufen alte Gebäude" und eine entsprechendes Leerstandsmanagement geschaffen werden.

Breitbandausbau geht voran

Daniel Müller von der Firma IK-T GmbH informierte die Stadträte über die Fortschritte beim Breitbandausbau der Ortsteile Erpetshof, Untertresenfeld und Zeßmannsrieth. Das Gremium hatte im Juli entschieden, die Firma aus Regensburg mit den Unterstützungsleistungen zur Netzbetreiberauswahl im Beistellungsmodell zu beauftragen. Basis hierfür ist die Breitbandrichtlinie Bayern (Höfebonus).

Im Herbst könne man nach den Ausschreibungen (Netzbetreiber und Tiefbau) mit den ersten Baumaßnahmen beginnen. Im Frühjahr sei mit dem Start der Anschlussarbeiten der 37 Adressen zu rechnen. Ende nächsten Jahres könne man die komplette Maßnahme wohl abschließen. Der Bürgermeister betonte, dass sich die Stadt mit diesem Verfahren mindestens zwei Jahre an Zeit und erhebliche Kosten spare.

Beteiligung an Zeno

Die Stadt beteiligt sich mit einem Gesellschaftsanteil in Höhe von 5000 Euro an der ZukunftsEnergieNordoberpfalz GmbH (Zeno). Ziel der Gesellschaft ist es, Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien zu entwickeln, umzusetzen und den Grundstock für dezentrale regionale Energiegewinnung und -vertrieb zu legen. Die Gesellschaft selbst investiert keine Finanzmittel, sondern bereitet die Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien vor.

Defibrillator vor Sparkasse

Alfons Raab fragte nach der geplanten Installation des Defibrillators. Wutzlhofer erklärte, dass das Vorhaben weiter verfolgt werde. Standort bleibt der Vorraum der Sparkasse.

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