11.02.2020 - 09:30 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Neues Geschäft schafft "Freiraum" in Vohenstrauß

Schon das Eintreten in das neue Geschäft sorgt für einen "Wow"-Effekt. Es gibt viel Schönes zu entdecken. Genussvolle Auszeit aus dem Lebensalltag wird durch Christian Frischholz nun in Vohenstrauß ermöglicht.

"Ich lebe nun meinen Traum", versicherte Christian Frischholz (rechts) am Samstag ganz gerührt, als er sehr vielen Gästen sein Geschäft "Freiraum" präsentierte. Ein Hoch auf eine erfolgreiche Zeit wünschten Dekan Alexander Hösl, Stadtpfarrer Dieter Schinke und Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (von rechts) dem Geschäftsinhaber beim Prosit.
von Elisabeth DobmayerProfil

Das Geheimnis um das neue Geschäft in der Bahnhofstraße 6 ist seit Samstag gelüftet: „Freiraum“ öffnete die Türen und die Gäste kamen auf der Sonnenseite des Marktplatzes in Scharen. Die Sonnenseite sei ein großer Vorteil für den Geschäftsinhaber Christian Frischholz, wie Bürgermeister Andreas Wutzlhofer bei der offiziellen Geschäftseröffnung freudestrahlend feststellte. „Ich lebe jetzt meinen Traum“, fasste der Inhaber tief bewegt zusammen.

Dekan Alexander Hösl und Stadtpfarrer Dieter Schinke erfüllten dem Geschäftsinhaber den Wunsch, die Eröffnung mit dem kirchlichen Segen zu beginnen. „Freiraum“, der Name sei vielversprechend, meinte Dekan Hösl. In einer Zeit, in der der Druck auf die Menschen immer größer werde und Bilanzen immer mehr zählen, sehne sich der Mensch nach Freiräumen. Frischholz habe ihm von seiner Geschäftsphilosophie erzählt. „Was wir in diesen neuen Räumen erleben, ist wie ein Gesamtpaket.“ Kulinarisches genauso wie Möbel liefern ein ganzheitliches Konzept. Die Anlagen, die ihm der Herrgott mitgegeben habe, wolle Frischholz nutzen und umsetzen, unterstrich der Geistliche.

„Für die Stadt Vohenstrauß ist heute auch ein ganz besonderer Tag, denn Floristik, Genuss, Leben und Wohnen machen neugierig und da steckt viel dahinter.“ Das Geschäft spreche ihn sehr, sehr an, bekräftigte der Bürgermeister. Kleinere Städte hätten heute mehr und mehr mit der Innenentwicklung zu kämpfen, und Leerstandsmanagement sei mittlerweile ein viel gebrauchtes Wort. Deshalb sei er sehr dankbar, wenn jemand wie Frischholz anpacke und seine Geschäftsidee erfolgreich umsetze.

Die Stadt leistete bereits einen Teil, um Leerstand zu verhindern und Anreize zu schaffen. Deshalb sei er froh, dass es Leute wie Frischholz gebe, die hier die Initiative ergreifen und das Geschäftsflächenprogramm, das von der Stadt neu als Fördermaßnahme für Fassade, Schaufenster, Fenster, Innenbereich oder Außenwirkung aufgelegt wurde, in Anspruch nehmen. „Sie haben das genutzt, vielen Dank für Ihren Mut.“ Mit den vielen Gästen stieß Frischholz auf eine erfolgreiche Zeit in der Pfalzgrafenstadt an.

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