27.12.2020 - 10:11 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Ökumenische Krippenspiele bei Schloss Friedrichsburg

Im Schlosshof der Friedrichsburg spielten Buben und Mädchen aus der katholischen Gemeinde das Krippenspiel "Der kleine Hirte und der Räuber" auf.
von Elisabeth DobmayerProfil

Im außergewöhnlichen Pandemie-Jahr wurden die Krippenspiele an Heiligabend in ökumenischer Eintracht in den Hof von Schloss Friedrichsburg verlegt, um im Freien und in gebührendem Abstand die Geburt des Jesuskindes verfolgen zu können. „Liebe Familien, vor über 2000 Jahren kam ein Kind auf die Welt, mit dem sich alles ändern sollte. Ein König, der selbst arm war, aber für alle Menschen ein offenes Herz hatte. Seine Güte war so groß, dass er für jeden da war, unabhängig von seiner Herkunft oder seines Charakters. Aber seht selbst“, luden die kleinen Darsteller die Zuschauer ein. Das Stück der katholischen Gruppe war mit "Der kleine Hirte und die Räuber" überschrieben.

Es handelte von einem Hirtenjungen, der sich mit Milch, Brot und einer Decke als Geschenk zum Jesuskind aufmachte. Dabei wurde er von zwei Räubern verfolgt, die ihn berauben wollten. Allerdings verschenkte der Hirte seine drei Gaben auf dem Weg zum Stall an Menschen, die diese gerade dringend benötigten. So kam er zwar mit leeren Händen an der Krippe an, hatte aber die Räuber zum Jesuskind mitgenommen, die in dieser besonderen Nacht zu guten Menschen bekehrt wurden. „Und nun geht auch ihr nach Hause und feiert Weihnachten als ein Fest der Liebe. Vergesst nicht: Gottes Sohn ist für euch geboren. Ein Geschenk, das Gott mit euch allen teilen möchte“, so der Wunsch an alle Zuschauer.

Folgende Kinder waren in das Stück eingebunden: Selina Fuchs (Maria), Julian Fuchs (Josef), Johanna Kick (Erzähler), Jonas Lindner und Anton Zehent (Räuber), Maraike Prüll, Lena Putzer, Antonia Kick, Maria Kick, Jonas Schmid, Matthias Kick, Selina Putzer und Simon Schmid (Hirten), Chiara Klotz (Alte Frau), Leopold Aichinger (Alter Mann), Sina Klotz, Linda Hager, Helena Hager und Samuel Kreisl (Kinder). Die evangelische Gruppe führte das Stück „Der Wirt aus Bethlehem“ auf, bei dem es um die Volkszählung ging, zu der Kaiser Augustus aufgerufen hatte. Lisa Kurzka erzählte das Stück kurzweilig. Lena Solfrank als Wirt hatte alle Hände voll zu tun, dem Andrang Herr zu werden. Er trat ganz schön zornig auf, bis er im Stall hinter seinem Haus ein kleines Baby entdeckte. Plötzlich flog all der Ärger von ihm ab und er weckte alle Gäste in seinem Haus auf, um das kleine Baby anzuschauen. „Ist es nicht wunderschön?“ Josephine und Louisa Rossmann (Maria und Josef), Moritz Rossmann, Lea Kurzka und Lara Gradl (Hirten), Amelie Wüst (Kaspar), Leonie Wüst (Melchior), Naomi Eschenbecher (Balthasar) sowie Simon Scheibl als Engel spielten die Szenen vor. Unter der Organisation von Kaplan Alexander Ertl, Diakon Fabian Endruweit, Sonja und Uli Münchmeier, Ann-Katrin Eiber, Christina Ponader, Manuela Beck, Patrick Seibicke (Technik), Magdalena Süß, Paul Hüttl und Johanna Stubenrauch (Musik) wurden die beiden Krippenspiele eingeübt.

Im Schein des Christbaums führte auch die evangelische Gruppe ein Krippenspiel unter dem Motto "Der Wirt aus Bethlehem" auf.

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