Er kam am 10. Oktober 1938 in Döllnitz zur Welt und wuchs mit vier Geschwistern auf. Nach der Volksschule packte er im landwirtschaftlichen Anwesen mit an. Rund 40 Jahre arbeitete Bäumler als Kraftfahrer und Lagerhalter bei der BayWa bis zum Ruhestand 1998. Am 8. Februar 1964 heiratete er Elfriede Großmann, ebenfalls eine Döllnitzerin, in der Klosterkirche St. Felix in Neustadt. Noch im gleichen Jahr baute sich das junge Paar in Vohenstrauß am Fasanenweg ein Einfamilienhaus. Die Kinder Elfriede, Sieglinde und Martin vergrößerten den Kreis der Familie. Der ganze Stolz des Opas sind die Enkel Daniela, Michael, Stefan, Sebastian, Anna und Marie. Sohn Martin baute später das elterliche Haus an und seither sind zwei Generationen im Bäumler-Anwesen vereint. Zu seinem liebsten Hobby gehört das Brennholzmachen. Daneben zählen Haus- und Gartenarbeit zu den angenehmen Pflichten. Bäumler versorgt mit den täglichen Einkaufsfahrten die ganze Familie.
Vor allem das Opa-Taxi ist nach wie vor bei den Enkelinnen Anna und Marie gefragt. Bäumler erinnerte sich an seinem Ehrentag auch an sein recht arbeitsintensives und schweres Arbeitsleben. Nicht selten galt es, sich während der Erntezeit 400 Stunden im Monat einzubringen. „Wir schleppten Doppelzentner-Säcke und wenn in den Sack noch mehr hineingegangen wäre, dann hätten die Bauern noch mehr rein gefüllt.“ Diese schwere Arbeit kostete ihm inzwischen vier neue Hüften.
Mit seinem Moped fährt er im Sommer gerne zur nahen Brauchwasserstelle und holt dort das nützliche Nass für seinen Garten. Dekan Alexander Hösl überbrachte mit Pfarrgemeinderätin Annegret Spitzer die besten Segenswünsche der Pfarrei. Für die Stadt übermittelte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, der vor 35 Jahren unmittelbarer Nachbar von Bäumler war, die besten Glückwünsche. Die Nachbarschaft ließ es sich ebenfalls nicht nehmen und gratulierte zum runden Ehrentag.













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