Seit drei Jahren ist Pauline Schell aus Weiden im Vohenstraußer Walter-Siegert-Caritasheim. Am Dienstag feierte sie 85. Geburtstag und ließ sich von ihren Angehörigen groß feiern. Sie wurde am 26. November 1934 in Altengottern in der Gemeinde Unstrut-Hainich in Thüringen geboren.
Auch die Pflegekräfte im Caritasheim schlossen sich gerne den Glückwünschen an. Bevor es zur Feier in den Gasthof „Zirlwirt“ ging, machte auch Bürgermeister Andreas Wutzlhofer der Wahl-Vohenstraußerin seine Aufwartung und übermittelte die besten Glück- und Segenswünsche.
Zeitlebens war die Familie für Schell der ganze Lebensinhalt. Immerhin schenkte sie elf Kindern das Leben: sieben Buben und vier Mädchen. Davon leben heute zwei Töchter in den USA, ein Sohn ist bereits gestorben und alle anderen Kinder wohnen in der näheren Region. 25 Enkel und 5 Urenkel gehören außerdem zur Familie. „Unsere Mama war ein Herz von einer Seele“, sagte Tochter Luise Wohner am Ehrentag. Trotzdem legte sie eine gewisse Strenge bei der Erziehung an den Tag. „Das kam uns Kindern später zugute“, versicherte die Tochter, die in Wildstein wohnt und sich um ihre Mutter kümmert. „Alle Kinder haben es zu etwas gebracht.“
Stets war Pauline Schell hilfsbereit auch anderen gegenüber. In der Wäscherei des Klinikums verdiente sich die fleißige Frau zum Lebensunterhalt dazu. Verheiratet war sie mit dem Weidener Original Ludwig Schell, der allseits als „Bürgermeister vom Stockerhut“ bekannt war. Ihr Mann starb vor zehn Jahren.













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