09.08.2019 - 14:56 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Penzachhütte wieder Ziel von Vandalen

Stundenlang mühen sich die ehrenamtlichen Helfer des Bürgervereins ab, um die Penzachhütte als Nahwanderziel zu erhalten. Jetzt wurde diese Arbeit wieder einmal zerstört.

Warum so ein wunderschön gebautes Häuschen für Kinder mutwillig zerstört wird, bleibt wahrscheinlich ein Rätsel.
von Elisabeth DobmayerProfil

Vandalen haben die Penzachhütte heimgesucht. Schon öfter war sie Ziel brachialer Gewalt und blinder Zerstörungswut. In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag, 7./8. August, wurde die vom Bürgerverein in Ehren gehaltene Hütte wieder schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Inneneinrichtung war teilweise beschädigt oder fehlte.

Unbekannte nahmen vier große gelbe Holztische mit, deren Wert jeweils mit 400 Euro beziffert wird. In der Hütte wurden die Glühbirnen der Lichterketten sowie einige Gläser zerbrochen. Ringsher zeugen Scherben von dieser Tat. Auch an einigen Schlössern versuchten sich die Täter, um sie aufzuhebeln. Außerdem wurde das Kletterhaus mit Kinderschaukel, das auf dem Vereinsgelände steht, erheblich beschädigt. Holzbretter und die Holzleiter wurden mit brachialer Gewalt abgerissen.

Der Sachschaden wird auf rund 250 Euro geschätzt. Die Mühen, die sich die Helfer machen, darf gar nicht eingerechnet werden. Die Polizeiinspektion Vohenstrauß bittet die Bevölkerung um Hinweise unter Telefon 09651/92010.

Die Zerstörungswelle in der Pfalzgrafenstadt nimmt zwischenzeitlich wieder Fahrt auf. In Altenstadt werden bei nächtlichen Aktionen Kanaldeckel ausgehoben oder Verkehrsschilder abgeknickt und im Sportzentrum wurde in den letzten Tagen mutwillig die Schutzmatte der Hochsprunganlage zerschnitten. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer beziffert diesen Schaden allein auf mehr als 500 Euro. Ob die Taten miteinander in Verbindung gebracht werden können, bleibt offen.

Aus dem Inneren der Penzachhütte verschwanden vier große und schwere Holztische, die bei Festlichkeiten den Wanderern als Rastplatz dienen. Außerdem wurden alle Lampen mutwillig zerstört und die Scherben rund um die Hütte verteilt.
Entweder wurde der oder die Täter gestört oder ließen dann doch die Kräfte nach. Jedenfalls blieb das Schloss trotz brachialer Gewalt ganz. Nicht auszudenken, wenn auch der Anbau der Hütte noch aufgebrochen worden wäre.
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