01.06.2018 - 11:20 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Premiere geglückt

Die Vohenstraußer Blasmusik begeistert die 130 Zuhörer beim Serenaden-Auftakt im Generationenpark und bläst sogar schwarze Gewitterwolken erfolgreich weg

Bei der Vohenstraußer Blasmusik mit Kapellmeister Johannes Gruber ist beste Unterhaltung garantiert. In diesem Jahr bestreiten die Musikanten den Serenaden-Auftakt im Stadtpark und blasen sogar die schwarzen Gewitterwolken erfolgreich weg.
von Elisabeth DobmayerProfil

(dob) Von der Vohenstraußer Blasmusik erwarten die Zuhörer nichts anderes als erstklassige Blasmusik und sie können sich darauf verlassen, dass sie damit auch beschenkt werden. Beim Auftakt der Serenaden-Saison übernahmen die Blasmusiker mit Johannes Gruber die Regie. Der Start klappte hervorragend und der Mut, trotz der schwarzen Gewitterwolken die Veranstaltung wie geplant durchzuziehen, wurde belohnt. Kein einziger Tropfen fiel, obwohl sich ringsherum schwarze Gewitterwolken aufbäumten.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer der die Zuhörer im Rondell des Generationenparks herzlich willkommen hieß, machte nicht nur bekannte Gesichter sondern auch etliche fremde aus. Erneut waren bei der Premiere Heidi und Helmut Hahn aus Jülich anwesend, die wieder ihren Urlaub in der schönen Pfalzgrafenstadt verbringen und sich die Serenade mit wunderbaren böhmischen Melodien nicht entgehen ließen. Die Rheinländer unterhalten eine enge Freundschaft zur Familie Martin Frischholz und zwischenzeitlich auch zum Bürgermeister und waren natürlich zu seinem 60. Geburtstag gekommen, um persönlich zu gratulieren. Wutzlhofer hatte die Rheinländer auch im Vohenstraußer Rathaus getraut. Außerdem freute sich der Bürgermeister über den Besuch des ehemaligen Chefs des Staatlichen Hochbauamts Amberg, Dieter Herrmann, der selbst ein begeisterter Saxofonspieler ist und die tschechische Sprache beherrscht. Während seiner aktiven Dienstzeit hatte Herrmann viel mit Vohenstrauß zu tun. Ein rundum facettenreiches Konzert mit Marschmusik, Polkas und Walzern überzeugte die 130 Besucher in den nächsten 90 Minuten auf ganzer Linie.

Mit dem "Mars de Medici" des niederländischen Komponisten John Wichers, der den Marsch im Jahr 1938 nach längerer überstandener Krankheit seinen Ärzten widmete, eröffnete die Blaskapelle den lauen Abend. Kapellmeister Johannes Gruber stellte wieder die unterschiedlichsten Stücke für diesen Abend zusammen, die von den exzellenten Musikern mit hervorragenden Klangfarbe umgesetzt wurden. Mit den "Gablonzer Perlen" des tschechischen Komponisten Antonín Borovicka und der "Anna"-Polka", ebenfalls vom tschechischen Landsmann Josef Hotový, von dem später auch die "Löffelpolka" stammte, die durch Ernst Mosch und seine Original Egerländer Musikanten zum Welthit wurde, schlenderten die Musikanten klanglich weiter zur Polka mit Herz. Mit Musik lassen sich viele Empfindungen, Gefühle und Gegebenheiten beschreiben. Doch was wären Noten, gäbe es keine Musiker mit Herz, die diese Stimmung musikalisch an die Zuhörer weitergeben, meinte Dieter Mittelmeier, der die Gäste durch das Programm führte und seinen Musikerkollegen dadurch eine kurze Rast verschaffte.

Das gefühlvolle Gesangsduett Tanja Messer und Rudolf Salomon überzeugte beim Walzer "Rosalie". Einen Abstecher nach Österreich machten die Musiker beim Marsch "Kaiserin Sisi", den Timo Dellweg vor fünf Jahren von zum fünfjährigen Bestehen der "Egerländer Rebellen" komponierte. Mit "Heimkehr aus der Fremde", einem Walzer von Ladislav Kubes, war ein weitererer Beitrag eines tschechischen Komponisten eingeplant. Alle Musikanten in dem Ensemble werden von der Liebe zur böhmisch-bayerischen Blasmusik angetrieben, ließ Mittelmeier durchblicken. Der Kapellmeister fordert die Gruppe immer wieder neu. Schnell konnten sich auch die Zuhörer in die folgende "Brauhaus"-Polka hineinversetzen. Immerhin versorgte die Vohenstraußer Feuerwehr die Gäste wieder mit kühlen Getränken, die gerne angenommen wurden. Beim "Mondschein an der Eger" schlossen viele Zuhörer die Augen und träumten sich durch das berühmte Lied.

"Kleine Milenka" und der "Tokajer"-Marsch stammten s aus der Feder Franz Bummerls. Mit den Stücken "Alte Liebe, junge Herzen" und der "Stephans"-Polka bogen die Musikanten auf die Zielgerade ein. Solist Wolfgang Gollwitzer zeigte seine Fingerfertigkeit bei der "Löffelpolka" und erhielt für seinen Beitrag viel Applaus. Eigentlich wollte Gruber und die Musikanten den Abend mit der "Starparade" beenden, doch einige Zuhörer forderten vehement Zugaben. "Egerland-Heimatland" und "Bis bald auf Wiedersehen" beendeten erfolgreich den Abend. Wer die Musikanten bald wieder hören will, braucht nur am Sonntag, 3. Juni, zum Schlossfest in den Burghof zu gehen oder am Sonntag, 10. Juni, zum Pfarrfest der katholischen Pfarrgemeinde zum Kirchplatz zu kommen.



Bei der Vohenstraußer Blasmusik mit Kapellmeister Johannes Gruber ist beste Unterhaltung garantiert. In diesem Jahr bestreiten die Musikanten den Serenaden-Auftakt im Stadtpark und blasen sogar die schwarzen Gewitterwolken erfolgreich weg.
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Tanja Messer und Rudolf Salomon geben ein erfolgreiches Gesangs-Duett ab.
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Bei der "Löffelpolka" zeigt Solist Wolfgang Gollwitzer seine Fingerfertigkeit mit zwei Löffeln.
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