Pia, Nadine, Jasmin, Marco und Simon erhielten fast eine Privatvorlesung von Büchereileiterin Monika Roth im Rathaus. Inmitten der vielen Bücher, CDs und Hörspielen ließen sich die Kinder in gemütlicher Runde auf knautschigen Sitzsäcken nieder, um der lustigen Geschichte von Julie Leuze zu lauschen. „Das Rumpelding“, wählte Roth für diesen Ferienprogramm-Nachmittag aus. Sie hatte dazu eigens bunte Illustration vorbereitet, die sie den kleinen Zuhörern zu den jeweiligen Passagen zeigte.
Rumpelding ist das rumpelige Haustier eines Zauberers, das am liebsten Staubmäuse und Flusskiesel frisst. „Wie bitte? Was soll denn ein Rumpelding sein?“, wunderten sich die Kinder. Und gibt es noch mehr Rumpeldinger, dort draußen, in der großen, weiten Welt? Genau das fragt Rumpelding sich auch. Weil der Zauberer immer nur zu Hause mit seinen Zaubersprüchen beschäftigt ist, macht sich Rumpelding einfach selbst auf den Weg, um die Antwort zu finden. Mit seinem Freund Oink, „oinem kloinen Schwoinchen mit klitzekloinem Sprachfehler“, zieht er aus in die große, weite Welt. Doch schon bald sind sie nicht mehr allein auf ihrer Reise. Rumpelding und Oink begegnen der Elfe Kniffel und ihrem Bruder Riffel, einem Weichhörnchen und dem Vampir Zeno. Sie alle kommen mit und begleiten das Rumpelding auf seiner Suche nach Antworten. Doch weder die allwissende Nixe Nanami noch die Hexen auf dem allerhöchsten Berg können Rumpelding helfen.
Denn am Ende ist nicht entscheidend, was das Rumpelding ist, sondern wo es hingehört - nach Hause, zu Zauberer Zimmerling. Dort findet er auch die Lösung des Rätsels. Martin Baltscheit vertonte die unterschiedlichen Charaktere in dieser turbulenten Tiergeschichte mit viel Witz. Leider waren heuer nur die fünf Zuhörer ins Rathaus zu dieser lustigen Stunde gekommen, bedauerte Roth. Sie hatte neben einem Getränk auch noch Kinderüberraschungseier als Dreingabe fürs Zuhören vorbereitet.













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