Ortsumgehung Mantel: Seit nahezu 30 Jahren ist sie Thema im Kreistag, stellt SPD-Fraktionsvize Udo Greim fest. Drei Landräte waren bislang schon mit dem Thema beschäftigt, meinte die gesamte SPD-Kreistagsfraktion nun im Gasthof "Drei Lilien" mit Blick auf den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen. Dieser fordert, das laufende Planfeststellungsverfahren für die Umgehung einzustellen. Das sorgte bei den roten Kreisräten für rege Diskussionen.
Für die SPD sei die Notwendigkeit der Umgehung schon in den vergangenen drei Jahrzehnten ein Fakt gewesen. Fraktionsbeirätin Daniela Fuhrmann, selbst Mantelerin, bedauerte, dass es nie Gespräche der Grünen mit der Bevölkerung oder den politischen Vertretern in Mantel gegeben habe. Der Markt warte seit 29 Jahren auf die Trasse.
Der Altenstädter Bürgermeister Ernst Schicketanz beglückwünschte jede Kommune, die eine Möglichkeit einer Umgehung habe und eine derartige Entlastung auch erfolge. Leider sei dies in Altenstadt nicht möglich. Auch der Durchgangsverkehr in Waidhaus oder in anderen Kommunen waren Thema. "Am Wochenende sind es oft 1000 Fahrzeuge im Zigarettentourismus", sagte stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin Margit Kirzinger. Hans Kick (Flossenbürg) sagte zur Umgehungs-Entscheidung: "Die Suppe ist gegessen."
Auch das Schotterwerk in Remmelberg war Thema. Es rücke immer näher an die Staatsstraße, sagte Heinrich Rewitzer. Deutliche Rodungen seien erkennbar.
Fraktionsvorsitzender Günter Stich will hier bei den Kollegen der SPD-Stadtratsfraktion den Sachstand erfragen













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