Für einige Aufregung und Kopfschütteln bei den Spaziergängern sorgt die rigorose Abholzaktion am Regenrückhaltebecken, gleich einem Kahlschlag, unmittelbar bei der Brücke an der Umgehungsstraße. Von Fußgängern stark frequentiert ist der Feld- und Flurweg vom westlichen Wohngebiet unweit an der Kößlmühle vorbei in Richtung Neumühle. Der Weg führt unter der Umgehungsstraße, der Staatsstraße 2166, hindurch an zwei Regenrückhaltebecken vorbei. Im Blickfeld der Erholungssuchenden rückt derzeit eine größere Menge an abgeholzten Sträuchern und Büschen, die rings um die beiden Wasserbecken entfernt wurden.
Die erste Reaktion der Entdecker: “Welchen Kriterien folgt die Fäll-Aktion des städtischen Bauhofs?“ Doch nicht die Stadt sondern die Straßenmeisterei Vohenstrauß ist für die Funktionalität der Regenrückhaltebecken verantwortlich. Auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien gab Hauptstraßenmeister Helmut Peintinger und Leiter der Straßenmeisterei vor Ort zur Auskunft, dass dies für den ordnungsgemäßen Betrieb der Becken erforderlich gewesen sei. Im Laufe der Jahre samten sich dort Buschpflanzen und Bäume aus, die durch ihre Größe mittlerweile an den Uferböschungen erhebliche Schäden verursachen, was unter anderem auch zur Undichtigkeit führen könnte.
„Die Regenrückhaltebecken sammeln das Oberflächenwasser der Umgehungsstraße und sind für den sicheren und gefahrlosen Betrieb der Staatsstraße erforderlich.“ Zum Beispiel werden in diesen Becken verunreinigtes Wasser und damit verbundene Rückstände wie Straßenabrieb oder bei etwaigen Unfällen ausgelaufenes Öl aufgefangen und können so im Ernstfall von den Feuerwehren umweltgerecht entsorgt beziehungsweise gebunden werden.















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