Vohenstrauß
09.09.2019 - 10:23 Uhr

Zoomania und eine Herz-Geschichte

Die Kleinen kommen am Nachmittag, die Jugendlichen am Abend ins evangelische Gemeindehaus zum ersten Kirchen-Kino der evangelischen Gemeinde.

Gemeinsam einen Film anschauen macht einfach Spaß. Bild: dob
Gemeinsam einen Film anschauen macht einfach Spaß.

Vom amerikanischen Computeranimationsfilm Zoomania durften sich die kleinen Gäste im evangelischen Gemeindehaus beim ersten „Kirchen-Kino“ der evangelischen Gemeinde begeistern lassen. Eigentlich sollte die Vorstellung im benachbarten Pfarrgarten über die Bühne gehen, doch die Temperaturen ließen einen angenehmen Aufenthalt für diesen Zweck nicht zu und so entschied sich Diakon Fabian Endruweit die Veranstaltung ins Innere zu verlegen.

In einer von mit menschlichen Eigenschaften ausgestatteten Säugetierwelt erfüllt Judy Hopps aus dem ländlichen Dorf Bunnyborrow in Nageria ihren Traum, als erster Hase Polizist zu werden. Als Jahrgangsbeste schließt sie die Polizeiakademie ab. Das friedliche Zusammenleben zwischen Jägern und Pflanzenfresser ist jedoch gefährdet, als in der gigantischen Stadt Zoomania immer mehr zuvor harmlose Fleischfresser durchdrehen. Die Hasen-Polizistin will dem auf dem Grund gehen. Auf einer 3 Mal 5 Meter großen Leinwand schienen die Figuren fast Realität und die kleinen Zuschauer hatten viel Spaß.

Der Hauptfilm lief dann am Abend für Jugendliche ab 14 Jahren. Der Film „Dieses bescheuerte Herz“ ist eine deutsche Tragikomödie von Marc Rothemund aus dem Jahr 2017. Lenny, der fast 30-jährige Sohn eines Herzspezialisten, lebt ein Leben in Saus und Braus. Er verprasst das Geld seines Vaters und geht fast täglich feiern. Als er nach einer Trunkenheitsfahrt durch das verschlossene Garagentor brettert und den Sportwagen im häuslichen Swimmingpool versenkt, sperrt sein Vater ihm die Kreditkarten. Er bietet Lenny jedoch die Chance, sie wieder freizugeben, falls er sich um einen seiner Patienten kümmert. Dabei handelt es sich um den 15-jährigen David, der mit einem schweren Herzfehler auf die Welt kam, unzählige Operationen hinter sich hat und für den jeder weitere Tag das Aus bedeuten könnte. Eine Geschichte über den Mut zu träumen.

Endruweit freute sich, dass es gelungen war, eine Teilnahme am Kinderferienprogramm zu organisieren. „Ein Termin, an dem die evangelische Gemeinde und Jugend einfach präsent ist.“ Außerdem fand Endruweit, den Kinonachmittag und -abend einen schönen Gegentrend zu den immer weniger werdenden Kinos. „Es ist einfach schön, gemeinsam einen Film anzuschauen als alleine zuhause.“ Natürlich waren auch Getränke und Popcorn wie im richtigen Kino vorrätig.

Die Kleinen kamen am Nachmittag und am Abend die Jugendlichen. Im evangelischen Gemeindehaus war am Samstag Kino angesagt. Bild: dob
Die Kleinen kamen am Nachmittag und am Abend die Jugendlichen. Im evangelischen Gemeindehaus war am Samstag Kino angesagt.
 
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