02.09.2019 - 11:08 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Zweites Schuljahr in der Zauberschule

Sich einmal wie Harry Potter, Hermine Granger oder Ron Weasley fühlen, das konnten fast 40 Kinder am vergangenen Samstag beim Ferienprogramm-Beitrag des Vohenstraußer Faschingsvereins (VFV).

Konzentriert lauschten die Kinder dem "Sprechenden Hut".
von Tanja PflaumProfil

Bereits am Vortag hatte ein großes Helferteam um die Kindergardetrainerinnen Katharina Meyer und Lisa Prem, die auch mit Unterstützung von Antonia Ostermeier das Programm ausgearbeitet hatten, die komplette Stadthalle in eine Zauberschule verwandelt und allerhand „Magisches“ vorbereitet. Die ersten Kinder kamen dann am Samstag bereits lange vor dem offiziellen Start ins zweite Zauberschuljahr.

Fast 40 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, zum Teil in „zauberhaften“ Kostümen, warteten geduldig auf dem Bahnsteig im Foyer am Gleis 9 ¾ und durften dann durch die Mauer hindurch den großen Saal der Zauberschule betreten. Dort warteten schon der Schulleiter (Tom Meyer), der die Kinder begrüßte, und unter anderem die Lehrer Professor Severus Snape (Lisa Prem)und Hagrid (Josef Pflaum jun.). Zunächst verteilte aber der „Sprechende Hut“ (Stimme: Anna Birkner) die angehenden Hexen und Zauberer auf die vier Häuser Hufflepuff, Griffindor, Slytherin und Ravenclaw. Die Vertrauensschülerinnen Lisa Meckl, Vanessa Kühlein, Selina Novak und Michaela Pflaum begleiteten die Kinder bei allen Prüfungen und betreuten sie den ganzen Nachmittag.

Als erstes ging es zu Garrick Ollivander (Daniel Marx). In dessen Zauberstabladen bekamen die Zauberschüler den jeweils passenden Zauberstab ausgehändigt – zuvor mussten die Kinder allerdings an der strengen Vorzimmerdame (Julia Meckl) vorbei. Dann stand das Mixen von Zaubertränken auf dem Stundenplan. Professor Snape gab das genaue Rezept bekannt und ermahnte die Kinder vorsichtig und mit Bedacht zu mischen. „ Schon die geringste Erschütterung könnte die Mixtur aus flüssigem Glück, Wasser aus dem schwarzen See, Einhornblut und der Rinde des Mutbaumes zum Explodieren bringen“, warnte er.

Anschließend ging es mit dem Mut-Trank zum „Verbotenen Wald“ vor dem Hagrid schon wartete. Schnell wurde die Mixtur getrunken und das Tor zum Wald öffnete sich. Mystisches Licht, unheimliche Geräusche, Bäume und Dementoren lauerten dahinter. Ganz Mutige wagten sich alleine in die Dunkelheit. Manche trauten sich nur zu zweit oder dritt hinein – oder fragten einfach Hagrid, ob er sie hindurch begleitet.

In der Flugstunde mit dem Zauberbesen kam es auf Schnelligkeit und Geschicklichkeit an, um den Slalom-Parcour zu bewältigen. Geschick brauchten die Nachwuchshexen und –zauberer auch in der Zauberkunststunde. Hier galt es das Rätsel „Schwebende Nägel“ zu lösen.

Bevor es zur Siegerehrung ging, fand ein etwas anderes „Mensch-Äger-dich-Nicht“-Spiel auf der Terrasse statt. Das Spielfeld bestand aus leeren Getränkekisten und die Spielfiguren waren lebendig. Jedes Haus stellte vier Spieler, die durch Würfeln der Mitspieler über das Spielfeld geschickt wurden.

Zur abschließenden Siegerehrung, die vom stellvertretenden Schulleiter (Monika Zintl) durchgeführt wurde, versammelten sich dann wieder alle im großen Saal. In diesem Jahr siegte das Haus „Hufflepuff“ mit einem Punkt vor „Slytherin“. "Ravenclaw" und "Griffindor" belegten die Plätze 3 und 4. Noch wichtiger war jedoch, dass alle Prüfungen bestanden wurden und alle Schüler ihr „Zauberzertifikat“ erhielten.

Alle angehenden Hexen und Zauberer haben das zweite Schuljahr geschaff.! Der VFV hatte am vergangenen Samstag im Rahmen des Ferienprogramms erneut die Pforten seiner Zauberschule geöffnet.
Nach eingehender Befragung erhielten die angehenden Hexen und Zauberer ihren persönlichen Zauberstab aus den Händen Garrick Ollivanders.
Konzentration und eine ruhige Hand brauchte man beim Mischen des Mut-Trankes.
Im "Verbotenen Wald" war es ganz schön unheimlich - die ganz Mutigen trauten sich alleine hindurch.
Ruhige Hände und Teamwork waren nötig, um das Rätsel der "schwebenden Nägel" zu lösen.
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