Vorbach
30.09.2025 - 14:55 Uhr
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100 Prozent Zustimmung: Vorbachs Bürgermeister Alexander Goller soll wieder antreten

Es waren sechs gute Jahre für die Gemeinde – so hieß es im Oberbibracher Schützenhaus bei der Versammlung des CSU-Ortsverbandes zur Nominierung des Bürgermeisterkandidaten. Am Ende gab es 100 Prozent Zustimmung für Alexander Goller.

Einstimmig wählten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Vorbach und Oberbibrach Alexander Goller (Zweiter von links) erneut zum Bürgermeisterkandidaten. Es gratulierten CSU-Ortsvorsitzende Irmi Bauer, Landrat Andreas Meier (links) und dessen Stellvertreter Albert Nickl. Bild: do
Einstimmig wählten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Vorbach und Oberbibrach Alexander Goller (Zweiter von links) erneut zum Bürgermeisterkandidaten. Es gratulierten CSU-Ortsvorsitzende Irmi Bauer, Landrat Andreas Meier (links) und dessen Stellvertreter Albert Nickl.

An ihm geht bei der Vorbacher und Oberbibracher CSU kein Weg vorbei: Alexander Goller ist wieder der Spitzenkandidat für das Bürgermeisteramt bei den Kommunalwahlen im März 2026. „Wir sind dankbar, dass sich ein Mann mit Weitblick und des Ausgleichs zur Wiederwahl stellt“, hatte Ortsvorsitzende und Zweite Bürgermeisterin Irmi Bauer schon zu Beginn der Nominierungsversammlung freudestrahlend erklärt. Alexander Goller sei Garant dafür, dass zusammen mit dem Gemeinderat die Heimat weiterhin zuverlässig vorangebracht und mit innovativen Ideen gestaltet werde.

Bekenntnis zur Dialogbereitschaft

Bei der Zusammenkunft im Schützenheim hatte zunächst Goller selbst das Wort. Der Bürgermeister verzichtete auf eine Erfolgsbilanz und widmete sich sogleich einem 30 Punkte umfassenden Zukunftsprogramm. Es sei ein Maßnahmen-Paket, das er mit einem fairen Miteinander und mit einem Bekenntnis zu großer Dialogbereitschaft verwirklichen wolle. „Ich möchte Zeichen für die Heimat als Lebenselixier, für Gemeinschaftsdenken und Mitmenschlichkeit setzen“, betonte Goller, um gleichzeitig seinen Wunsch nach einem guten Verhältnis zwischen den Ortsteilen als wichtigen Baustein des Zusammenlebens hervorzuheben.

Zu den Schwerpunkten der Programmaufzählung gehörten bereits in die Wege geleitete Projekte, wie zum Beispiel der Radwegebau zwischen Oberbibrach und Schlammersdorf, der vor Ausschreibung und Vergabe stehe, der Glasfaser-Vollausbau und Baugebietserschließungen in Oberbibrach und Vorbach. Ebenfalls erwähnt wurden das Thema der Bahnbrückensanierungen in Vorbach und Neu-Voita sowie die energetischen Sanierungsmaßnahmen im Gemeindezentrum.

Ohne neue Schulden

Breiten Raum nahmen Zukunftsprojekte in Oberbibrach ein. Alexander Goller verwies unter anderem auf einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses, beleuchtete das Raumordnungskonzept zur Erweiterung der Grundschule, erinnerte an Sanierungsmaßnahmen im Alten Schulhaus und informierte über das zähe Planungsverfahren für den Oberbibracher Hochwasserschutz. Zu den Kernthemen gehörten zudem die Pläne zur Erweiterung des Dorfladens um einen Wintergarten, Überlegungen zum Bau einer neuen Kläranlage, Investitionen in die Wasserversorgung und der Umgang der Gemeinde mit der gesetzlich vorgeschriebenen Wärmeplanung. Zusammenfassend zeigte sich Goller davon überzeugt, die geplanten Zukunftsinvestitionen aus den Rücklagen der Gemeinde und ohne Schuldenaufnahme finanzieren zu können. Das Geld auf der Bank zu lassen, bringe jedenfalls keine Kommune voran, so Goller. Eine Einschätzung, die in der Versammlung mit viel Beifall aufgenommen wurde.

"Wir haben den Besten"

Unterstützung erhielt der Bürgermeister vom Ehrenvorsitzenden des CSU-Ortsverbandes. „Wir haben den Besten“, meinte Altbürgermeister Anton Schecklmann. Dieses Bekenntnis wurde durch das Wahlergebnis bestätigt. Alexander Goller durfte sich über ein einstimmiges Votum der Mitglieder freuen.

Landrat Andreas Meier wertete das Ergebnis als "Lohn für einen Fleißigen", der regelmäßig bei ihm aufschlage. Gemeinsam werde dann immer nach guten Lösungen für die Gemeinde gesucht. Mit dem bezeichnenden Spruch „Enten, Gäns und Wiwala – alles rennt nach Biwara“ untermauerte Vizelandrat und Nachbarbürgermeister Albert Nickl die Sympathie vieler Menschen in der Region für das pulsierende Gemeindeleben Vorbachs. Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat will der CSU-Ortsverband in einer weiteren Versammlung am 24. Oktober nominieren.

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