05.03.2019 - 13:14 Uhr
VorbachOberpfalz

Ein feuriger Kehraus

Vorbacher Rosenmontagsball vereint ein Dorf im närrischen Vergnügen.

Einfallsrfeiche Maskeraden sorgen für viele Farbtupfer und Hingucker. Die "Oberbibracher Windräder" etwa thematisieren beim Rosenmontagsball die aktuelle Windrad-Debatte
von Robert DotzauerProfil
Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Deshalb gilt es, die wenigen Stunden bis zum Beginn der Fastenzeit noch mit Tanz und Polonaise zu nutzen.

Was wäre Vorbach ohne seine Vereine? Dann würde vielleicht die fünften Jahreszeit humorfrei bleiben. Dank der Zusammenarbeit des Kulturvereins, der „tapferen Krieger“ der Soldatenkameradschaft, des „LF-20-Löschkommandos“ der Spritzenmänner, der Landjugend mit ihrem jugendlichen Elan, der zielsicheren Kegler-Truppe und den himmlischen Heerscharen der Kirchenverwaltung von St. Anna triumphierte am Rosenmontag im Gemeindezentrum die pure Faschingsfreude.

Temperamentvolle Gardetänze, einfallsreiche Kostüme, die das faszinierende Spiel der Verwandlung aufzeigen, ein auf Kurzweil und gute Laune eingestelltes Publikum sowie die unermüdlich auftrumpfende Partyband mit dem vielsagenden Künstlernamen "Five a Deckl" verhalfen der Gemeinschaftsfete der Dorfvereine zu einer gelungenen Narretei. Ein Stimmungs-Tsunami nach dem anderen rollte bei dem feurigen Kehraus durch das Gemeindezentrum.

Auch nach über 70 Auftritten zeigten sich die Eschenbacher Faschingsgarden kein bisschen müde. Jugend- und Prinzengarde sowie die "Rußweiber" gehörten samt der Tollitäten Elisabeth I. und Sebastian I. sowie des Elferrates zu den besonderen Höhepunkten des Vorbacher Rosenmontagsballes.

Lachen, Singen, Tanzen, Freude machen: Das turbulente Treiben wollte kein Ende nehmen, ebenso wenig das "Helau" auf Vorbach, auf die Vereine, auf die vorzügliche Bewirtung durch das bewährte Küchenteam des Kulturvereins, auf die "Musi" und auf die Garden. Das feierfreudige Publikum nutzte ausgiebig das Hineintanzen und -singen in den letzten Tag der närrischen Jahreszeit.

Schließlich hieß es auch mit Blick auf den nächsten Tag: Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Nicht vorbei ist sicherlich der Vorbacher Gemeinschaftsgeist.

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