Mehr als 500 Gemeinden in Bayern haben kein Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäft mehr. Mit steigender Tendenz. Großhandelsketten haben kein Interesse für „Tante-Emma-Läden“, schon gar nicht in den Dörfern. Eine Entwicklung, die auch der Gemeinde Vorbach Sorgen bereitete. Richten sollte es ein Dorfladen in kommunaler Verantwortung. Für die Vorbacher ist er heute nicht mehr wegzudenken: ihr Bürgerladen. Vor fünf Jahren initiierte der Gemeinderat um Bürgermeister Werner Roder einen „Ort der Begegnung“, der den Bürgern ein reichhaltiges Angebot an Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs garantiert. Ein Wagnis, das sich auszahlte.
Am Freitag feierte der kommunale Dorfladen ein kleines Jubiläum. Ein bescheidenes Jubiläum, das die Bevölkerung bei Schmankerln und bei Oberpfälzer Weisen von Gerd Retzer gerne mitfeierte. Auch Bürgermeister Alexander Goller freute sich mit und zog eine erfreuliche Zwischenbilanz. Aus mehr als 1.500 Artikeln können die Kunden wählen. Frische Back-, Fleisch- und Wurstwaren ergänzen das reiche Warenangebot. Auch der DHL-Paketshop und eine Reinigungsannahme haben sich etabliert. Gerne angenommen werden auch die Kaffeeecke, der Brotzeiten-Service und die leckeren Mittagessen. Die Bevölkerung feierte mit dem Dorfladenpersonal und den Gemeindevertretern bis in den Abend hinein. Vertreten war auch der Verein „Hilfe für Anja“. Der Aufforderung, sich typisieren zu lassen, kamen viele nach. Auch Bürgermeister Alexander Goller steht nun in der weltweiten Datenbank.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.