09.04.2020 - 10:38 Uhr
VorbachOberpfalz

Kommune unterstützt Sankt Anna

Vorbach und seine Filialkirche Sankt Anna – eine gute Verbindung. Das Tor steht seit vielen Jahren zur Außensanierung des Kirchleins. Nur die Diözese als wichtiger Zuschussgeber ziert sich immer wieder

Kommune und Kirche marschieren gemeinsam. In Vorbach unterstützt die Gemeinde die Außensanierung der Filialkirche Sankt Anna mit 15 Prozent.
von Robert DotzauerProfil

In der jüngsten Sitzung bekräftigte der Gemeinderat die Zusage aus frühreren Zeiten, mit einem pauschalierten Zuschuss in Höhe von 15 Prozent zur Außenanierung der Filialkirche die örtliche Kirchengemeinde zu unterstützten. Nachdem sich der Gemeinderat schon vor etwa zwei Jahren im Rahmen eines Grundsatzbeschlusses für die eine 15-prozentige Bezuschussung ausgesprochen hatte, war die Zustimmung zum aktueallisierten Förderantrag der Kirchenstiftung Vorbach nur noch Formsache. Einstimmig sprach sich das Gremium für die Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 48.405 Euro aus. Es sind genau genommen exakt 15 Prozent der voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von 322.700 Euro, merkte Bürgermeister Werner Roder an und ermunterte die Bischöfliche Finanzkammer und den Bauausschuss der Diözese, für Vorbach endgültig Nägel mit Köpfen zu machen. Die Zeit dafür sei überreif, stellte Roder fest.

Nur wenige Meter von St. Anna entfernt richteten sich die Blicke des Rates auf die Außenbereichsgestaltung des neuen Mitwewohngebäudes. Zu vergeben waren die die Pflanzarbeiten. Den Auftrag des Gremiums erhielt die Firma Bierschenk aus Kirchenpingarten. Die Angebotssumme des wirtschaftlichsten Anbieters beträgt zirka 14.000 Euro. Die Arbeiten sollen schon in den nächsten Wochen beginnen.

Auf einen zusätzlichen Blaulichtbalken für den erst vor etwa zwei Jahren beschafften Mannschaftsttransporter der Freiwilligen Feuerwehr Vorbach dürfen sich die Brandschützer freuen. Im Gesamtauftrag enthalten sind eine Rückfahrkamerade und ein Stabmikrofon für öffentliche Durchsagen. Der Feuerwehrverein unterstützt die Anschafffungen der Gemeinde mit einer Spende von 880 Euro.

Die Segnungen der Dorferneuerung nutzt die die Gemeinde, um die beiden Toilettenanlangen zwischen dem Bauhof dem Feuerwehrhaus zu sanieren. Bürgermeister Werner Roder informierte über einen Auftrag für die Lieferung und den Einbau von Türen und Fenstern im Rahmen von Nachtragsangeboten. Die Auftragssumme liegt bei zirka 5.3000 Euro. Über die Vergabe der übrigen Gewerke darf der Gemeindechef in eigener Zuständigkeit entscheiden.

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Rat einen Antrag zur Überdachung mehrerer Fahrsilos. Auch der Bauantrag von Josef Ritter für einen Büroneubau im Bereich des Autohauses in Vorbach erhielt das gemeindliche Einvernehmen. Schließlich wurde auch der geplanten Errichtung eines Einfamilienwohnhauses in der Oberen Grundstraße in Oberbibrach ohne Einwände zugestimmt. Die voraussichtlich letzte Ratssitzung in der laufenden Wahlperiode kündigte Bürgermeister für Montag, 20. April 2020 an.

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