(do) „Gezeichnet“ von der fast dreistündigen Debatte über die künftige Finanzierung des Kita-Busses (wir berichteten) sprachen sich die Ratsmitglieder der Gemeinden Schlammersdorf und Vorbach ohne weitere Diskussion einmütig für ein gemeindeübergreifendes Radwegekonzept aus. Voraus ging ein Workshop, an dem sich 19 interessierte Bürger aus beiden Gemeinden beteiligt hatten.
Ein Aktenvermerk informierte über die Ergebnisse des Treffens. In der Beschlussempfehlung an die Kommunalpolitiker betonten die Teilnehmer die Notwendigkeit einer Ausweitung des Radwegenetzes aus Gründen der Verkehrssicherheit und der touristischen Aufwertung. Der offizielle Beschlussvorschlag enthielt die Lückenschlüsse zwischen Schlammersdorf und Oberbibrach mit dem Bau einer neuen Radwegeverbindung und den Ausbau von bestehenden Wegeverbindungen zwischen Höflas, Menzlas, Naslitz und Starkenacker.
Höchste Priorität nimmt dabei der Radwegebau zwischen Schlammersdorf und Oberbibrach ein. „Es geht darum, aus förderrechtlichen Gründen ein Konzept zu definieren“, bemerkte Bürgermeister Werner Roder. Im Flurbereinigungsverfahren erwarten sich Vorbach und Schlammersdorf hohe Zuschüsse. In getrennten Abstimmungen befürworteten die Ratsmitglieder beider Gemeinden das Konzept einstimmig.
Kurzfristig in die Tagesordnung aufgenommen wurde ein Antrag von Hubert Schecklmann aus Unterbibrach auf Erteilung einer baurechtlichen Genehmigung für die Errichtung einer landwirtschaftlichen Unterstellhalle. Das gemeindliche Einvernehmen erteilte das Gremium ebenso einstimmig wie dem Bauantrag der Eheleute Petra und Thomas Busch. Die Oberbibracher planen den Bau eines Einfamilienwohnhauses. Alles Gute im Ruhestand wünschte Bürgermeister Werner Roder dem bisherigen Abteilungsleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE). „Die Gemeinde Vorbach ist Willi Perzl zu großem Dank verpflichtet“, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die Unterstützung des ALE-Direktors für Vorbach.
Auch eine unerfreuliche Meldung hatte der Bürgermeister in seinem Sitzungsordner. Werner Roder zitierte aus einer Mitteilung der Firma Novem mit ernüchterndem Inhalt. Das Unternehmen lehnt eine Kostenbeteiligung an einem neuen Feuerwehrfahrzeug für die Feuerwehr Vorbach ab. Begründet wird die Ablehnung mit der guten Finanzlage der Gemeinde.
Vorbach
03.07.2018 - 12:23 Uhr
Touristische Aufwertung und mehr Sicherheit
von Robert Dotzauer
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