09.04.2019 - 11:25 Uhr
WackersdorfOberpfalz

Musikalischer Tribut an Helden

Die Sporthalle ist so gut gefüllt wie noch nie bei einem Frühjahrskonzert des Musikvereins Wackersdorf-Steinberg am See: Über 400 Gäste lassen sich von den Darbietungen begeistern.

Die Orchestermusiker aus Wackersdorf und Steinberg am See feierten beim Frühjahrskonzert einen großen Erfolg.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Viele fleißige Hände machten die Wackersdorfer Sporthalle zum Konzertsaal. So stand dem Frühjahrskonzert des Musikvereins Wackersdorf-Steinberg am See unter dem Motto "Helden" nichts mehr im Wege. Die Jugendblaskapelle, das Nachwuchsorchester, das Nachwuchsorchester-Plus und die Volksmusikgruppe "De Andern" hatten auch ein wahrhaft heldenhaftes Programm zusammengestellt.

Mit "Of Castles and Kings, "Believe" und "The Bare Necessities" eröffnete das Nachwuchsorchester den musikalischen Abend. Die Musiker unter der Leitung von Conny Gaschler eroberten sofort die Herzen des Publikums. Wie immer hatten sich die Jungen auch spritzige Moderationstexte einfallen lassen. Die Jugendblaskapelle setzte mit zwei Stücken für Orchester und Solisten Glanzpunkte im Programm, das Lothar Prechtl in bewährter Weise moderierte.

Zu "Flight of Fancy" brillierte Katharina Surrer auf der Querflöte. Bei "The Schindlers List", das wahrlich unter die Haut ging, spielte Lea Spriestersbach auf der Violine die bekannte Leitmelodie. Ein Streichinstrument zu Blasmusikklängen, das war wirklich etwas ganz Neues für Musiker und Zuhörer. Hier hatte der Dirigent Martin Brunner bei der Stückauswahl ein sehr glückliches Händchen bewiesen. Den Helden des Kartenspiels widmeten "De Andern" ihren Beitrag: Mit "Eichlober, "Der Schwarze Peter" und "Schellen Neuner" brachten sie einen Boarischen, einen Zwiefachen und einen Rheinländer zu Gehör.

Das Nachwuchsorchester-Plus ging dann wieder in die moderne Richtung. "Home", "Irish Dream" und "Summer Nights" erklangen. Die Musiker dieser Gruppe - unter der Leitung von Conny Gaschler - hatten bereits einen anstrengenden Tag hinter sich. Viele von ihnen hatten am Vormittag die Prüfung zum Musikerleistungsabzeichen D1 abgelegt. Doch sie ließen sich das nicht anmerken und spielten voller Schwung.

Die Jugendblaskapelle ehrte mit den weiteren Stücken Helden verschiedenster Art: "The Olympic Spirit" richtete den Fokus auf den Sport. Der Walzer "Mama" war allen Müttern gewidmet. "Abschied der Gladiatoren" schaute zu den Helden der Antike auf. Und mit "Superman" von John Williams, das die Musiker besonders eindrucksvoll interpretierten, hatten die fiktiven Helden der Filmgeschichte ihren Platz im Programm. Bei "80er KULT(tour)" fühlten sich viele Zuhörer an die "Heldentaten" ihrer Jugendzeit erinnert und sangen kräftig mit.

Zum großen Finale standen dann alle Musiker des Abends gemeinsam auf der Bühne. Aus über 80 Instrumenten erklang die "Spring-Break-Polka". Der Steigermarsch "Glück Auf", in den natürlich die Zuhörer mit einstimmten, setzte den Schlusspunkt des Abends. Mit über 400 Gästen erzielte der Musikverein einen neuen Besucherrekord.

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