01.04.2019 - 12:40 Uhr
WackersdorfOberpfalz

Nicht nur im Innovationspark aktiv

Zu ihrem Ehrenbürger haben die Wackersdorfer durchaus ein ambivalentes Verhältnis. Als Mitglied im DWK-Vorstand war Gert Wölfel für die WAA-Gegner eine Reizfigur. Nach dem Aus des Projekts erwarb er sich viele Verdienste für die Gemeinde.

Gert Wölfel (Mitte) feierte im Kreise der Familie und mit Freunden seinen 80. Geburtstag.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Zusammen mit 150 Gästen feierte Gert Wölfel am Samstag in der Villa Toscana den 80. Geburtstag. Bürgermeister Thomas Falter ließ anklingen, warum ihn die Gemeinde zum Ehrenbürger gemacht hat. Er erinnerte nicht nur an die Verdienste um die Ansiedlung der Nachfolgebetriebe im Innovationspark und den Bau der Dreifachturnhalle in Wackersdorf, sondern auch an den Einsatz für den TV Wackersdorf.

"Gert Wölfel hat den Verein in einer ganz schwierigen Zeit übernommen und wieder auf Kurs gebracht", versicherte der Bürgermeister. Jahn-Fan Thomas Falter lud den Jubilar schon jetzt zur Einweihung des neuen Funktionsgebäudes auf dem Holzberg ein. An diesem Tag wird Zweitbundesligist SSV Jahn Regensburg gegen den TV Wackersdorf ein Freundschaftsspiel bestreiten. Der genaue Termin hängt vom Vorbereitungsprogramm der Regensburger auf die neue Saison ab.

Der gebürtige Egerländer Gert Wölfel studierte Betriebswirtschaft und wurde bereits im Alter von 34 Jahren Direktor beim Energieversorger "PreussenElektra". Es folgten Berufungen in die Vorstandsetagen bei der "Deutschen Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstäben" (DWK) und der OBAG. Der Diplom-Kaufmann ist Stiftungsvorstand und Ehrensenator der "Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg" und sitzt immer noch in diversen Aufsichtsräten.

Gert Wölfel engagiert sich auch am Geozentrum "Kontinentale Tiefbohrung" (KTB) in Windischeschenbach und hält an diesem "außerschulischen Lernort" Vorträge für Schüler und Studenten. "Er ist nach den Auseinandersetzungen nicht geflüchtet, sondern in der Region geblieben und hat sich um das Gemeinwohl verdient gemacht", sagte Bürgermeister Thomas Falter. Dies wisse die Gemeinde zu schätzen und habe ihn zum Ehrenbürger ernannt.

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