01.03.2020 - 09:49 Uhr
WackersdorfOberpfalz

Wackersdorfer Starkbierfest: Rettung kurz vor Sperrstunde

Das traditionelle Starkbierfest in Wackersdorf stand nach dem Ausfall des Festwirts kurzzeitig auf der Kippe. Doch die „Interessensgemeinschaft der Vereine“ (IGV) macht eine Fortsetzung möglich.

Bürgermeister Thomas Falter (links) und IGV-Vorsitzende Karin Rossmann (rechts) freuen sich auf den Auftritt des Starkbierfestredners "Bruder Ernst" (Mitte).
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Vorsitzende Karin Rossmann erwartet am 7. März um 19 Uhr über 600 Besucher in der Sporthalle.

Gastronom Hans Kraus sprang spontan ein, als ihn der Veranstalter um die Übernahme der Bewirtung bat. Mit dem Festwirt wechselt auch die Brauerei. Zum Ausschank kommt der "Jacubator" als dunkler Doppelbock und als Weißbier-Doppelbock.

Beide Sorten wurden mit einer Stammwürze von 19 und einem Alkoholgehalt von 8 Prozent eingebraut. Das verriet der Bodenwöhrer Brauereibesitzer Marcus Jacob den Teilnehmern an der Bierprobe in der Gaststätte "Glück Auf". Die Bedienungen werden den Gerstensaft in Halbe-Krügen servieren.

Vor dem Anstechen des Fasses dankte Bürgermeister Thomas Falter allen Beteiligten für die Organisation. Er erwartet eine Woche vor den Kommunalwahlen "ein Schaulaufen der Kandidaten". Für gute Laune, Musik und Unterhaltung sorgen "d'Hofdorfer Musikanten" sowie der "Wackersdorfer Volks- und Gebirgstrachtenverein Almenrausch" mit Schuhplattln und zünftigen Einlagen.

Gegen 21 Uhr zieht "Bruder Ernst" in die Halle ein und liest den Wackersdorfern die Leviten. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr darf Sebastian Dippold (33) aus Neustadt/WN erneut die Starkbierrede halten. Der Radiomoderator und Hallensprecher der Neustädter Basketballer hat bereits genügend "Stoff" gesammelt, wie er bei der Bierprobe verriet. Die Gemeinde ließ am Mehrgenerationenhaus einen Briefkasten anbringen, der sich rasch mit Anekdoten und Informationen füllte. Die Besucher dürfen gespannt sein, was "Bruder Ernst" daraus machen wird.

Für den kulinarischen Teil ist Gastwirt Hans Kraus verantwortlich. Den Teilnehmern an der Bierprobe servierte er am Donnerstag Schnitzel mit Kartoffelsalat, das auch am 7. März auf der Speisekarte stehen wird. Außerdem gibt es Pfälzer mit Kraut, Surfleisch mit Schopperln, Schweinebauch mit Kartoffelsalat, Wurstsalat und Käseplatte.

Die "Halbe Doppelbock" kostet 4,10 Euro. Wem das dunkle Bier zu stark ist, der bekommt auch ein "normales Weizen", ein "Export" oder ein alkoholfreies Bier. Bürgermeister Thomas Falter und IGV-Vorsitzende Karin Rossmann werden die Gäste um 19 Uhr begrüßen und anschließend zum Bieranstich übergehen. Um 20 Uhr tritt "Almenrausch" mit einem Einlagenprogramm auf. Die "Hofdorfer Musikanten" werden den Starkbierfest-Redner "in die Halle spielen".

"Die Halle wird ausverkauft sein". Davon geht Anneliese Buttler aus, bei der die ersten Kartenvorbestellungen eingehen. Sie ist überzeugt: "Wir werden wieder 600 Leute zusammenbringen". Mit den Eintrittsgeldern finanziert die "Interessensgemeinschaft der Vereine" das gesamte Unterhaltungsprogramm und den Sicherheitsdienst.

IGV-Vorsitzende Karin Rossman sieht die Zukunft des Wackersdorfer Starkbierfestes gesichert. "Es kommen so viele junge Leute nach", sagte sie bei der Bierprobe. Stellvertretend nannte sie den neu gegründeten Burschenverein, der sich bereits fleißig in die Organisation der Veranstaltungen einbinden lasse. Mit 600 Besuchern gehöre das Wackersdorfer Starkbierfest zu den größten Veranstaltungen dieser Art in der Region.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.