27.12.2018 - 14:22 Uhr
WaidhausOberpfalz

55 Kilometer Glasfaser in Waidhaus greifbar

Die Telekom kommt bei der öffentlichen Ausschreibung für den Ausbau mit Glasfaser zum Zug. Zukünftige Nutzer müssen vor dem Anschluss aber noch eine Unterschrift abgeben.

Bürgermeisterin Margit Kirzinger (sitzend, rechts) und Enrico Delfion (sitzend, links) unterzeichnen den Breitband-Vertrag.
von Josef ForsterProfil

Rund 600 Haushalte und Gewerbebetriebe dürfen sich auf schnelle Internetverbindungen freuen. Die Marktgemeinde unterzeichnete nur kurze Zeit nach Eintreffen des Förderbescheids einen Vertrag mit der Telekom. Das Unternehmen versprach den Vertretern der Verwaltung Breitbandanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde. Dazu sollen rund 55 Kilometer reine Glasfaser verlegt werden. Für den Ausbau würden 13 Glasfaser-Netzverteiler neu aufgestellt.

Regionalmanager Enrico Delfino bestätigte: „Im neuen Netz ist Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich.“ Gleiches gelte für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in Clouds. „Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss“, sagte Bürgermeisterin Margit Kirzinger. Nur Kommunen, die eine moderne, digitale Infrastruktur besäßen, seien auch attraktiv für Familien und Unternehmen. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Marktgemeinde überzeugen konnten“, antwortete Delfino. Den Vertragsschluss bezeichnete er gar als Grundstein für die digitale Zukunft in Waidhaus und ergänzte: „Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür wird die Telekom sorgen.“ In Kürze starte die Feinplanung für den Ausbau und parallel werde eine Tiefbau-Firma ausgewählt, das notwendige Material geordert und die nötigen Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt seien, erfolge die Anbindung ans Netz. Anschließend könnten die Kunden bei Interesse die neuen Anschlüsse unverzüglich nutzen. Damit die Telekom Glasfaser anbieten könne, müssten auch die Immobilienbesitzer mitmachen. Die neue Technik gebe es „nur gemeinsam“, erklärte Bauleiter Josef Markl. Für den Anschluss werde eine unterschriebene Einverständniserklärung benötigt. Nur dann wäre ein Hausanschluss möglich. Die Eigentümer würden diesbezüglich rechtzeitig vom Unternehmen direkt kontaktiert, sobald die Marktgemeinde die notwendigen Daten an die Telekom weitergegeben hat.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.