06.06.2019 - 11:15 Uhr
WaidhausOberpfalz

Aufwertung für Bäckeröd

Die Markträte stimmen für die Sanierung des Mutter-Kind-Beckens in der Waidhauser Freizeitanlage Bäckeröd. Auch die Spielplätze in Pfrentsch und am Tillyweg sollen neue Geräte bekommen. Die Lage ist zwischenzeitlich zu gefährlich geworden.

Der Mutter-Kind-Bereich in der Freizeitanlage "Bäckeröd" wird nach behördlicher Forderung von der Versorgung des restlichen Areals getrennt.
von Josef ForsterProfil

Der Marktrat vergab einen Auftrag zur Sanierung des Mutter-Kind-Beckens in der Freizeitanlage Bäckeröd. Die Ingenieurleistungen im Umfang von rund 32 000 Euro übernimmt ein Ingenieurbüro aus Mühldorf am Inn. Hintergrund ist die behördlich geforderte Abtrennung des Areals vom bisher gemeinsamen Versorgungsnetz. Für das „Haus Bäckeröd“ bestellte das Gremium einen Leiterlift zur Erschließung des Kellers. Er wird von einer Firma aus Nabburg geliefert und kostet 3318 Euro.

Bürgermeisterin Margit Kirzinger informierte über die Entfernung des Klettergerüsts im Kinderspielplatz in Pfrentsch. Der Grund seien morsche Holzteile. Die Kinder mochten das Spielgerät, und es sei bei der Ortsteilversammlung der Wunsch nach einem Ersatz geäußert worden. Die Marktverwaltung habe deshalb verschiedene Lieferanten angefragt. Nach Wertung der Angebote kam eine Firma aus Altenmarkt an der Alz mit ihrem Angebot über 2530 Euro zum Zug.

Die Bürgermeisterin informierte im Anschluss über den Ersatz einer Spielekombination in der Kinderspielanlage am Tillyweg. Die Situation sei die gleiche wie in Pfrentsch gewesen, und so habe sich die Marktverwaltung mit dem Bauhof für einen Abbau des Geräts entschieden. „Das war uns zwischenzeitlich zu gefährlich“, sagte die Rathauschefin.

Im aktuellen Haushalt seien für Spielgeräte 15 000 Euro eingeplant. Das sollte für beide Posten reichen. Als günstigster Bieter kam erneut das Unternehmen aus Altenmarkt mit einem Angebot über rund 10 000 Euro zum Zuge. Georg Kleber (Pfrentscher Liste) bat um eine Verankerung des Geräts in verzinkten Pfostenschuhen. Diese wären beim Aufbau mit dabei, bestätigte Geschäftsleiterin Kerstin Wilka-Dierl. Es folgte eine Debatte zur Wahl der Holzart. Das Ergebnis war nicht eindeutig, und die Räte stimmten somit einstimmig für den Kauf eines Geräts in der angebotenen Art.

Die Markträte sprachen anschließend über die Abwasserentsorgung des Schützenhauses und des Feilerstodls in Reichenau mit Hilfe einer Kleinkläranlage. Eine Mehrkammergrube kläre derzeit das Abwasser des Schützenhauses. Sie ist laut Kirzinger sanierungsbedürftig. Zum leer stehenden Feilerstodl gebe es noch gar keine Abwasserführung.

Die Rathauschefin empfahl als Lösung den Bau zweier abflussloser Gruben. Sie dienten einzig dazu, alle Abwässer beider Gebäude zu sammeln. Hierfür sei eine neue Leitung vom Schützenhaus zum Vorplatz des Stadels erforderlich. Bei deren Bau könne die Verlegung einer beabsichtigten Wärmeleitung gleich mit realisiert werden. Abflusslose Gruben seien eine kostengünstige Einrichtung und verursachten keine Wartungskosten, ergänzte Kirzinger. Zudem sei eine spätere Umrüstung zu einer Kleinkläranlage möglich. Die Bürgermeisterin sprach sich für eine künftige Entleerung und Abfuhr in die Kläranlage in Waidhaus aus. Der Marktrat beschloss die Annahme des Angebots über 27 000 Euro für den Bau der beiden Gruben und 4000 Euro für die Planung ohne Gegenstimme.

Der Wasserwart soll ein neues Fahrzeug bekommen. Kirzinger bestätigte eine entsprechende Haushaltsstelle. Das derzeit genutzte Fahrzeug sei vor vielen Jahren bereits der Vereinsbus gewesen und sehr alt. Das Gremium stimmte einstimmig für den Kauf eines Mercedes Vito bei einem Autohaus in Vohenstrauß für 31 000 Euro. Das Fahrzeug hat den vom Wasserwart empfohlenen Allradantrieb.

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