14.05.2020 - 12:32 Uhr
WaidhausOberpfalz

Bäckeröd Waidhaus: Eröffnung mit Freibäder-Freigabe im Visier

Voll im Zeitplan liegen die Sanierungsarbeiten in der Freizeitanlage "Bäckeröd". Noch ist das gesamte Areal aufgrund der umfangreichen Baumaßnahme komplett gesperrt.
von Josef ForsterProfil

Ein ortsansässiger Schwimmbad-Hersteller erhielt als Subunternehmer den Auftrag zur Lieferung der neuen Kunststoffrinne für den Naturbadesee in der Freizeitanlage „Bäckeröd“. Die Firma Aquavariapool fertigte die benötigte wasserführende Rinne aus hygienisch einwandfreiem Kunststoff-Material. Der umlaufende Kanal gilt als Herzstück der aktuellen Maßnahme. Der Einbau läuft derzeit auf Hochtouren, wobei das Ausgießen und Schlemmen des Übergangs vom Becken zur Rinne erfolgt.

Kurz vor Weihnachten startete die Firma Josef Reger Bau, Vohenstrauß, mit der Großbaustelle. Zahlreiche Leitungsgräben waren um das Becken herum dafür notwendig. Die Firma Kempe verlegte die neuen Leitungen und die zusätzlich erforderliche Technik. Im Zuge der Arbeiten fällte die Kommune in Abstimmung mit den Planern und der Baufirma weitere Entscheidungen. Bürgermeister Markus Bauriedl informierte die Markträte mit näheren Details.

Als Standort des notwendigen Schwallwasser-Behälters für die Bechlorung ist die Entscheidung auf den Untergrund des ehemaligen Biergartenareals gefallen. Dieser aus Beton gegossene Vorratsspeicher fasst immerhin 45 Kubikmeter. Der bisherige Biergarten musste dafür teilweise weichen. Die Markträte nutzten diese Gelegenheit und stimmten einer Vergrößerung der Bewirtungsfläche zu. Dies freut bestimmt nicht nur das langjährige Pächterehepaar Rosina und Jochen, sondern bestimmt auch die künftigen Besucher.

Beim Einbau der neuen Rinne hatte sich gezeigt, dass keinerlei Kantenbereiche zum Wasserbecken hin entstehen dürften. Bauriedl sah keine Probleme für Badegäste beim Betreten und Verlassen des Badesees. Als Neuerungen wurde auch die Freiland-Dusche vom Biergartenbereich wegverlegt und es kommt ein Extraeinstieg mit Handlauf für ältere und gehbehinderte Personen. Der bisherige Bachlauf als Teil der Frischwasserzufuhr gehört bereits der Vergangenheit an.

Ein Anwaltsbüro aus München wurde mit dem Sicherheitskonzept für die gesamte Anlage betraut. Dadurch erwartet die Kommune noch weitere Auflagen, die vor der Eröffnung auch noch umgesetzt werden müssen. Dennoch hoffen alle Verantwortlichen und Beteiligten, dass alles fertig ist, bis die bayerische Staatsregierung die Öffnung der Freibäder erlaubt.

Einen Zusammenhang mit den Regenerierungsmaßnahmen beim Trinkwasser sah Bauriedl gleichfalls. Die ersten Tiefbrunnen seien nach den erfolgreich verlaufenen Fracking-Spülungen bereits wieder am Netz. Aktuell stünden die Tiefbrunnen I und VI noch aus, welche jetzt noch folgen würden. Dabei gelte das Augenmerk auch dem zusätzlichen Bedarf für die Freizeitanlage zur Wiederbefüllung der Wasserbecken. Nach dem Abschluss der Tiefbrunnen kündigte der Bürgermeister einen Einstig in die Sanierung der Trinkwasser-Quellen an.

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