Großformatige Bayern-Emblems drehten sich an der Scheunenwand. Vereinslogos aus LED-Illuminationen leuchteten ringsum. Der Bayern-Fanclub gab am Freitagabend nach der Jahreshauptversammlung rund um das "Römmererhäusl" eine fröhliche Party. Die von Johannes Friedl aus Eslarn zur Verfügung gestellte Lichttechnik lenkte das Augenmerk ganz auf den FC Bayern München. Ausreichend Schnee und frostige Temperaturen machten das Feier-Feeling perfekt.
In der gemütlichen Stube war zuvor die Mitgliederversammlung im Mittelpunkt gestanden. Schriftführerin Eva Breitschafter brachte die Informationen zur Übergabe an den neuen Vorstand zur Sprache, vor allem das Versprechen, den Fanclub zu altem Glanz zurückzuführen. Über die Anschaffung von technischen Geräten aus der Vereinskasse setzte Kassier Stefan Spachtholz die Mitglieder in Kenntnis. Das Gedenken galt Gründungsmitglied Alfons Völkl.
Vorsitzender Daniel Grötsch begründete das Ausfallen der Jahresabschlussfeier mit Terminüberschneidungen. Der Eintrag ins Vereinsregister habe 100 Euro gekostet. Die kleinen Präsente als "Starthilfe" für den dreifachen Nachwuchs in Reihen der Mitglieder erwähnte er mit Freude.
Andreas Wagner äußerte die Bitte zur Aufgabe des Zweitkontos unter Hinweis auf das fehlende Kartenkontingent. Dabei erfuhren die Mitglieder von der bislang noch nicht absehbaren Berücksichtigung bei der Zuteilung von Eintrittskarten zu Spielen des FC Bayern München. Weder für die Rückrunde noch für die neue Saison komme der Verein an Tickets. Nach einem kurzen Für und Wider stimmten die Mitglieder geschlossen für eine Kündigung des Kontos. Zugleich wurde die Bitte geäußert, der Fanclub Waidhaus solle sich offiziell wieder um ein Kontingent bewerben. Als Alternative schlug Wagner eine Ausflugsfahrt Richtung München mit Begleitprogramm vor. Da dies nicht in Verbindung mit einem Spiel möglich sei, gingen die Wünsche in Richtung Jugend- oder Amateurspiel sowie Training oder Stadienbesichtigung. Wagner erklärte sich bereit, einen Programmvorschlag zu erarbeiten. Andreas Reichenberger wollte dennoch wissen, weshalb der Fanclub aus der Ticketverteilung gefallen sei. Ältere Mitglieder wussten noch von Kontrollen vor Jahren, wodurch es Ärger gegeben habe. Danach sei das Kontingent verfallen. Zur Sprache kam jedoch auch, dass Gruppen wie der Fanclub Waidhaus generell keine zusammenhängenden Sitzplätze in der Allianz-Arena mehr erhalten würden. Johannes Mäckl bat den Vorstand mit Blick auf das Jahr 2020 das 40-jährige Bestehen nicht zu vergessen.













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