Waidhaus
19.05.2026 - 08:49 Uhr

Bundespolizei Waidhaus nimmt gesuchte Straftäter fest

Bei Grenzkontrollen an der A 6 nimmt die Bundespolizei Waidhaus zwei gesuchte Straftäter fest. Einer kann seine Strafe abwenden, der andere muss ins Gefängnis.

Bei Grenzkontrollen an der A 6 nimmt die Bundespolizei Waidhaus zwei gesuchte Straftäter fest. Einer kann seine Strafe abwenden, der andere muss ins Gefängnis. Symbolbild: Alexandra Stolze
Bei Grenzkontrollen an der A 6 nimmt die Bundespolizei Waidhaus zwei gesuchte Straftäter fest. Einer kann seine Strafe abwenden, der andere muss ins Gefängnis.

Bei Grenzkontrollen an der Autobahn A 6 hat die Bundespolizeiinspektion Waidhaus zwischen Montag und Dienstag zwei per Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen – einen gesuchten Dieb und einen seit zwölf Jahren gesuchten Straftäter.

Am Montagabend kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Waidhaus/Rozvadov einen 53-jährigen Ukrainer bei der Einreise aus Tschechien. Beim Abgleich seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Hildesheim den Mann per Vollstreckungshaftbefehl suchte. Das Amtsgericht Hildesheim hatte den 53-Jährigen im August 2025 wegen Diebstahls verurteilt. Da er die verhängte Geldstrafe bislang nicht bezahlt hatte, stand eine Freiheitsstrafe von zehn Tagen im Raum. Der Ukrainer zahlte die Geldstrafe in Höhe von 900 Euro noch vor Ort und ersparte sich laut Bundespolizei somit das Gefängnis. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seine Reise fortsetzen.

Ein 36-jähriger Rumäne allerdings muss eine Haftstrafe antreten. Am frühen Dienstagmorgen kontrollierten die Beamten den Mann, der als Mitfahrer in einem Fernreisebus unterwegs war. Auch bei ihm führte der Datenabgleich zu einem Treffer in der Fahndungsdatei, informiert die Bundespolizei. Die Staatsanwaltschaft Hamburg suchte den Mann mit Vollstreckungshaftbefehl. Das Landgericht Hamburg hatte den 36-Jährigen bereits vor zwölf Jahren, im Oktober 2014, wegen Vergewaltigung beziehungsweise sexueller Nötigung verurteilt. Von der Freiheitsstrafe waren noch 148 Tage Restfreiheitsstrafe zu verbüßen. Die Bundespolizisten nahmen den Rumänen fest. Seine Übergabe an die Justiz ist im Laufe des dienstags geplant.

Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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