Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bei einer Kontrolle auf der Autobahn A6 vier usbekische Staatsangehörige im Alter von 19 bis 56 Jahren gestoppt. Wie die Polizei berichtet, reisten die Männer in einem Fernreisebus von Prag nach München und standen im Verdacht, ihre Schengen-Visa erschlichen zu haben.
Die Usbeken wiesen sich mit gültigen usbekischen Reisepässen und Kurzzeit-Schengenvisa der Kategorie C aus, die von Bulgarien ausgestellt wurden. Diese Visa waren vom 22. Mai bis zum 3. September 2026 gültig und berechtigten zu einem 90-tägigen Aufenthalt. Als Aufenthaltszweck war Saisonarbeit in Bulgarien angegeben.
Bei der Überprüfung ergaben sich der Polizei jedoch erhebliche Zweifel am tatsächlichen Aufenthaltszweck. Eine Internetrecherche der Beamten ergab, dass die angebliche Firma in Bulgarien nicht existiert. Zudem fanden die Beamten auf einem Smartphone ein Flixbus-Ticket von Prag nach München für alle vier Personen. Einer der Männer gab an, dass sie einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland anstrebten und das bulgarische Visum beantragt hatten, da es leichter zu erhalten sei.
Die Bundespolizei annullierte die Visa und leitete Ermittlungsverfahren ein. Zudem wurde Zurückweisungshaft beantragt, um die Männer in ihr Heimatland zurückzuführen.
Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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