13.01.2020 - 09:11 Uhr
WaidhausOberpfalz

CSU-Spitzenkandidatin geht mit Spaß in die Wahl

Im Ortsteil Pfrentsch startet der CSU-Ortsverband die Reihe seiner Veranstaltungen zur Kommunalwahl. Etlichen Schwerpunkten der künftigen Arbeit im Marktrat widmet sich Ortsvorsitzende Nicole Hoch als Hauptakteurin

Nicole Hoch wirbt mit den Markträten Ewald Zetzl und Josef Kleber (von links) um Sitze im neuen Waidhauser Marktrat, für den auch Maria Reichenberger-Hösl (stehend) und Dominik Zintl auf der CSU-Liste kandidieren.
von Josef ForsterProfil

„Es gibt viele Sachen, die uns beschäftigen“, meinte sie. Ihre erstmalige Kandidatur sah die Spitzenkandidatin der CSU-Liste in Übereinstimmung mit einer der Partei zugeschriebenen Eigenschaft: „Konservativ bedeutet für mich, an der Spitze des Fortbestands zu stehen.“ Dazu betonte Hoch „durch und durch Optimistin“ zu sein. Die Aufgabe als Vorsitzende mache ihr Spaß, und Markträtin zu werden, sei nun ihr Ziel.

Während des Abends nannte Hoch verschiedene Themen, welche ihrer Mannschaft in der Zukunft wichtig erscheinen. Darunter die Ausweitung der Schulturnhalle zu einer Mehrzweckhalle und die Einführung eines jährlichen Ehrenabends, um den Stellenwert des Ehrenamts zu stärken. Vorangehen müsse auch die Infrastruktur, wozu die Vorsitzende eine Belebung des Marktplatzes ansprach: „So ist das kein Ort zum Wohlfühlen.“ Wichtig sei der CSU ebenso, mehr Fotovoltaik-Anlagen auf die Dächer zu bringen, wobei kommunale Gebäude mit einem guten Beispiel vorangehen sollten. Die Unterstützung der Feuerwehren in der Marktgemeinde gelte es weiterhin auf einem hohen Niveau zu halten.

Ausführlich widmete sich Hoch der Rubrik „Wirtschaft und Finanzen“. In Waidhaus gelte es dabei, den schuldenfreien Haushalt unbedingt zu erhalten. „Wir müssen uns also gut überlegen, für was Geld ausgegeben wird.“ Großes Lob zollte Hoch den Kandidaten auf der CSU-Liste: „Für die ganzen Ideen konnte ein starkes Team begeistert werden. Wir können nicht nur klug reden, sondern auch anpacken.“

Kandidatin Maria Reichenberger-Hösl fand es „einfach Spitze, dass sich eine Frau an die Spitze des Ortsverbands stellte“. Zudem attestierte sie Hoch „viel Erfahrung aus einer langjährigen Arbeit in der JU“. Marktrat Ewald Zetzl schloss sich mit Einblicken in die Gemeindepolitik an und sagte: „Ich setze mich gerne für die Gemeinde ein.“ Der ehemalige Bürgermeister Anton Schwarzmeier erklärte seine Kandidatur mit dem Eintritt in die Pension im Juni vorigen Jahres: „Ich habe nun den Rücken frei, und das Hauptargument zum Mitmachen heißt für mich Nicole Hoch. Mir hat es gefallen, dass sie die Vorsitzende macht. Du hast schon etwas drauf und bist ganz sicher eine Bereicherung für den Marktrat.“ Mit Blick auf deren bisherige Arbeit erinnerte Schwarzmeier zudem an ihre Wurzeln aus einer „voll politischen Familie“. Die Wähler forderte der ehemalige Bürgermeister zur Unterstützung auf, damit die CSU in Waidhaus wieder mehr Sitze im Marktrat erreiche.

Als Kreistagskandidat versprach Josef Maier aus Vohenstrauß-Neuwirtshaus sich für das Krankenhaus einzusetzen. Thomas Kleber aus dem Pfrentscher Nachbarort Thomasgschieß stellte sich als Bürgermeisterkandidat für Eslarn vor, ebenso als Kandidat auf der CSU-Kreistagsliste. Als ehemaliger Leiter des Staatsguts Pfrentschweiher empfahl sich Josef Haberkorn aus Vohenstrauß als weiterer Kandidat für den Kreistag für die Interessen der Pfrentscher Bevölkerung.

Die Bedeutung einer Wahl von Kandidaten aus dem östlichen Landkreis unterstrich Marktrats- und Kreistagskandidat Josef Kleber: „Das ist wichtig, damit aus dem Grenzland überhaupt Vertreter vorhanden sind.“ Durch die wesentlich geringeren Einwohnerzahlen im Altlandkreis Vohenstrauß stünden die Wähler hier im Nachteil gegenüber der bevölkerungsreicheren Mitte und dem Westen des Landkreises. Der Waidhauser Marktrat wies auf die „guten Strukturen der CSU“ hin, welche von den Gemeindeparlamenten bis nach Brüssel durchgängig gegeben seien. Nicole Hoch wies noch auf ihre Kreistagskandidatur auf der JU-Liste hin.

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