Waidhaus
30.11.2018 - 08:11 Uhr

Feuerfässer heiß begehrt

Zu Hunderten strömen die Besucher in jedem Jahr zum Waidhauser Adventsmarkt. Am Sonntag ist es endlich wieder soweit.

Mit einer Bretterkrippe bereichert Willi Helgert den Markttag am ersten Aventssonntag. Die außergewöhnliche Attraktion steht nur einen Steinwurf vom Geschehen entfernt in der Türkenstraße. Bild: fjo
Mit einer Bretterkrippe bereichert Willi Helgert den Markttag am ersten Aventssonntag. Die außergewöhnliche Attraktion steht nur einen Steinwurf vom Geschehen entfernt in der Türkenstraße.

In der vorweihnachtlichen Flut der Weihnachtsmärkte hat sich am ersten Adventssonntag die Waidhauser Variante einen festen Stammplatz in der Region erobert. Damit dies so bleibt, vergrößerte die Vereinsgemeinschaft unter Vorsitzenden Tobias Kirner den Adventsmarkt in diesem Jahr. Die Gäste dürfen sich auf viel mehr Aussteller und Anbieter als in den Vorjahren im Gemeindezentrum und um den kompletten Kirchplatz vor der Emmeramskirche freuen.

Beliebtester Treff sind die urigen Feuerfässer zwischen den Buden, wo sich die Gäste gerne wärmen, das Flair genießen und sich an der enormen Auswahl an Spezialitäten erfreuen. Garantiert wird mehr als ein Hauch von Weihnachten. Aus den Ständen ringsum dringt der Duft von Bratwurst, Lebkuchen, Langosch, heißem Apfelsaft, Waffeln, Fruchtspießen, Glühwein, Gulaschssuppe, Crepes, Currywurst, Nuggets, Pommes und natürlich Kaffee und Kuchen, sowie anderen Leckereien. Viele neue Fieranten bereichern das Ambiente bei freiem Eintritt mit Weihnachtsdeko, Kräuterspezialitäten, Honig und vielem mehr. Der erste Glanz der üppigen Weihnachtsbeleuchtung eröffnet die „staade Zeit“.

Ein buntes Programm mit verschiedenen Musikgruppen unterhält die Gäste ab 14 Uhr. Für die Kleinen kommt der Nikolaus um 17 Uhr in der Pferdekutsche und bringt Geschenke mit. Bislang12 Vereine und 16 Aussteller meldeten sich zur Teilnahme, um allen Besuchern ein paar schöne Stunden in der Adventszeit zu bieten. Gemeinsam werden die Fieranten mit süßen und deftigen Leckereien verwöhnen und mit wunderbaren Sachen für die Festtage versorgen. Kuchen und Kaffee servieren der Gesangsverein und der OWV im Gemeindezentrum. Um 14 Uhr öffnen sich die Tore, damit die Bläser den Adventsmarkt um 14.30 feierlich „anblasen“ können. Zwischen 15 Uhr und 16.30 Uhr begleiten verschiedene Gruppen des Musikvereins das Treiben und anschließend spielt die Bläsergruppe „Atemnot“ weihnachtliche Lieder.

Um 17 Uhr spricht Bürgermeisterin Margit Kirzinger und drückt dabei den Knopf für die weihnachtliche Beleuchtung des gesamten Ortszentrums. In die Nacht hinein ist zum Ausklang die „Damen-Big-Band“ verpflichtet. Alle Gäste können sich drinnen und draußen mit schönen Dingen für die Festtage versorgen. Die Siedlergemeinschaft wartet darüber hinaus mit einer Tombola auf, bei der es viele Sachpreise zu gewinnen gibt.

Die aktuelle Ausstellung des Heimatkundlichen Arbeitskreises über die vielfältigen Musikgruppen der Marktgemeinde ist am Sonntag, 2. Dezember, während des ganzen Markttags im Obergeschoss des Gemeindezentrums geöffnet. Zur Steigerung der Attraktivität veranstalten die Mitglieder ein Gewinnspiel, bei dem es fünf Fragen zu lösen gilt. Als Preise gibt es eine Karte vom Autowaschpark Zintl im Wert von 50 Euro, einen Wurstkorb von „Wilde Sachen“ im Wert von 30 Euro, fünf „Waidhauser Geschichte(n)“ nach freier Auswahl, eine Neuauflage des Waidhauser Kochbuchs und zwei Karten für das Neujahrskonzert. Die Gewinner werden um 18.30 Uhr auf dem Marktplatz ausgelost und bekanntgegeben.

Unweit der Aktionsfläche kann die große Krippe von Wilhelm Helgert in der Türkenstraße bewundert werden. Das außergewöhnliche Kunstwerk in reiner Brettertechnik ist direkt an der vorbeiführenden Straße postiert und hell erleuchtet. Im Rückgebäude findet sich zudem ein weiterer Marktstand mit hochwertiger Handwerkskunst auf Holzbasis.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.