„Ich bin überwältigt vom Besuch“, strahlte Bürgermeister Markus Bauriedl, der beim Finale der Sommerserenaden ein positives Resümee zog und auch für 2027 ein anspruchsvolles Programm ankündigte. Bei Temperaturen um die 30 Grad waren auf dem Parkplatz neben dem Rathaus schattige Plätze gefragt. Und so rückten die Leute schon mal gerne aus der Sonne, um die Musik vollauf genießen zu können.
„Wir sind Kinder von der Eger.“ Dieses Lied von Ernst Mosch und seinen Original-Egerländer-Musikanten kennen nicht nur eingefleischte Anhänger böhmischer Blasmusik. Die legendäre Polka aus der Feder des „Königs der Blasmusik“ war jedenfalls schon mal ein perfekter Einstieg, auch durch den Gesang von Orchesterchef Markus Bayer und Norbert Reindl.
Nachwuchs kommt an
Beim musikalischen Ausflug nach Bayern und in das Alpenland zeigte Nachwuchsmusiker Simon Maier sein Können an der Steirischen Harmonika und erhielt ebenfalls viel Beifall mit „Auf der Streif“, bekannt von Hansi Hinterseer und dem „Tiroler-Echo“, sowie dem „Katrin Boarischer“.
Zu von Ernst Mosch komponierten Liedern, darunter die Polkas „Dompfaff“, „Eine stille Stunde“, „Sterne der Heimat“ oder der Walzer „Böhmischer Wind“, kamen auch andere bekannte und beliebte Titel tschechischer Komponisten. Beispiele waren „In deinen Armen“ von Jaromír Vejvoda, die „Gartenpolka“ von Antonín Borovička, die „Herz-Schmerz-Polka“ von Václav Bláha oder die einfühlsamen Walzer „Rauschende Birken“ von Václav Kaucký sowie „Im schönen Prag“ von Josef Stelibský.
Bayernhymne zum Abschluss
So langsam ging die Serenade zwar auf das Ende zu, doch davon wollten die aufmerksamen Zuhörer nichts wissen. Natürlich legte die Grenzland-Blaskapelle Zugaben drauf. Nicht fehlen durfte dabei der „Böhmische Traum“, bevor es hieß: „Auf der Vogelwiese“. Der perfekte Abschluss war die Bayernhymne, zu der sich alle von den Plätzen erhoben.













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