14.07.2020 - 14:09 Uhr
WaidhausOberpfalz

Imker glücklich mit neuer Herberge

Über „einen Stein im Brett“ bei den Imkern dürfen sich Kerstin Wilka-Dierl und Margit Kirzinger freuen. Der Verein würdigt die ungewöhnlichen Verdienste mit zwei Ehrenurkunden.

Vorsitzender Armin Bauer würdigt den Einsatz von Margit Kirzinger und Kerstin Wilka-Dierl (von rechts) für das neue Vereinsareal inmitten des neuen Waidhauser "Dufthangs".
von Josef ForsterProfil

Wehmütig startete Vorsitzender Armin Bauer am Montagabend in die Zusammenkunft: „Jetzt haben wir so lange keine Sitzung mehr halten dürfen.“ Zwei zusätzlichen Gästen galt deshalb umso mehr die Aufmerksamkeit. „Die beiden Frauen werden zwar wahrscheinlich nicht selbst mit dem Imkern anfangen“, scherzte Bauer, um sogleich den Grund für deren Teilnahme zu nennen. Durch beider Unterstützung hätte der Waidhauser Imkerverein ein „tolles und ideales Domizil“ im neuen Dufthang der Marktgemeinde bekommen.

Für die Mitglieder brächte dies zudem den Vorteil „nah bei unseren Bienen zu sein“. Einen Anbau aufgrund des starken Mitgliederzulaufs hielt der Vorsitzende nicht mehr für ausgeschlossen. Mit frisch gewonnenem Honig und Ehrenurkunden verdeutlichte Bauer die erhaltene Hilfestellung: „Welcher Imkerverein kann schon eine Herberge in Honigwabenform und derartigem Komfort aufweisen.“

Besonders hervor hob Bauer die erstmals durch Beistand von Ortsheimatpfleger Andreas Ringholz geschaffenen Urkunden. Auf das alte Waidhauser Ortswappen mit dem Bienenkorb war er besonders stolz. „Danke“ auch im Namen von Wilka-Dierl sagte Altbürgermeisterin Kirzinger und betonte ihre große Freude über die Auszeichnung. Die Idee gehe auf Wilka-Dierl zurück, welche schon unter Bürgermeister Anton Schwarzmeier mit einem „grünen Klassenzimmer“ liebäugelte.

Dann seien die Leaderprojekte aufgelegt worden und dank ihrer Zugehörigkeit zum Kreisausschuss habe sie nicht nur den Dufthang, sondern auch den Vitalpark für Waidhaus einbringen können. Für alle Beteiligten sei es zwar „viel Arbeit“ gewesen, wobei Kirzinger allein an den Umfang der Antragsunterlagen erinnerte, welche einen ganzen Ordner füllten. Viele Kommunen scheuten diesen Aufwand, was auch an der „Masse an Dokumentationen im Nachgang“ der Verwirklichung liege. Beständige Nachweise einer Nutzung müssten zudem geführt werden und seien weiterhin laufend vorzulegen.

Durch die Quartiernahme des Imkervereins inmitten des Areals gebe es nunmehr gegenseitige Vorteile für den Verein und für die Kommune. Kirzinger sprach von einem „schönen Domizil“ und bestätigte, dass der Dufthang „lebt und wächst“. Mit einem Geldschein für die Vereinskasse bedankte sie sich ihrerseits und freute sich gemeinsam mit den Mitgliedern bereits auf die in Bälde folgenden Relaxliegen inmitten der dortigen Blumen- und Kräutergärten.

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