Waidhaus
08.11.2022 - 12:26 Uhr

Jahreshauptversammlung der Gaujugend der Schützenvereine des Altlandkreises Vohenstrauß

Bürgermeister Markus Bauriedl (rechts) und Bezirksschützenmeister Stefan Frischholz begleiten den Wechsel von Valentin Kellner auf Julius Kellner als Gaujugendleiter im Bezirk von Gauschützenmeister Stefan Brandmiller (von links). Bild: fjo
Bürgermeister Markus Bauriedl (rechts) und Bezirksschützenmeister Stefan Frischholz begleiten den Wechsel von Valentin Kellner auf Julius Kellner als Gaujugendleiter im Bezirk von Gauschützenmeister Stefan Brandmiller (von links).

An seinen Bruder übergab Valentin Kellner am Sonntag das Spitzenamt in der Gaujugend. Mit 31 von 31 möglichen Stimmen gaben die Schützenvereine des Altlandkreises Vohenstrauß Nachfolger Julius Kellner den größtmöglichen Vertrauensbeweis.

Im Schützenhaus „Bergschlößl/Bühl“ hielt die Gaujugend beim Waidhauser Schützenverein ihre Jahreshauptversammlung. Dabei galt das Augenmerk zunächst Lisa Stahl und Sophia Kleber. „Meines Wissens ist dies der erste Sieg eines Oberpfälzer Teams auf Landesebene“, gratulierte Valentin Kellner unter dem Beifall vieler Jugendlicher dem Duo. Zwei weiteren Jugendlichen aus der Region glückte beim Sichtungstermin eine Aufnahme in den Bezirkskader Oberpfalz.

In seinen Bericht packte der scheidende Gaujugendleiter auch seinen Rücktritt: „Ich habe gemerkt, dass ich das Amt des Gaujugendleiters und das Amt des Bezirksjugendleiters nicht gemeinsam ausführen kann.“ Für seinen Nachfolger bat er um dieselbe Unterstützung, die er erfahren habe: „Denn ohne Jugendarbeit müssen wir in einigen Jahren unsere Schützenhäuser zusperren.“

Bezirksschützenmeister Stefan Frischholz untermauerte mit seiner Anwesenheit die Bedeutung der Jugend im Sportschützengrenzgau. Er riet dem neuen Gaujugendleiter „zum Einbringen eigener Akzente“. Wehmut begleitete den Dank von Gauschützenmeister Stefan Brandmiller: „Leider sind wir nach sechs Jahren nun an diesem Punkt angelangt.“ Insbesondere, da Valentin Kellner das Amt in einer schwierigen Zeit übernommen und durch eine schwere Zeit geführt habe. Julius Kellner ergänzte bescheiden: „Ich hoffe, in die Fußstapfen meines großen Bruders treten zu können.“ Ihm wünschte Bürgermeister Markus Bauriedl „alles Gute im neuen Amt“. Nicht ohne Ehrung ließ Gauschützenmeister Brandmiller den Abschied vorüber gehen. Die von Valentin Kellner einst initiierte Jugendnadel steckte er ihm im Namen des Grenzlandgaus an. Vom Bezirk gab es zudem die kleine Ehrennadel für besondere Verdienste.

 
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