Waidhaus
05.12.2018 - 14:34 Uhr

Jugendbeauftragte zieht sich zurück

Christine Wellert nimmt fast 17 Jahre ihre Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit der Gemeinde wahr. Jetzt ist Schluss.

Josef Schmucker, Johannes Zeug und Ramona Stefinger (von links) sowie Josef Kleber, Markus Bauriedl und Margit Kirzinger (von rechts) verabschieden die langjährige Jugendbeauftragte Christine Wellert (mit Blumenstrauß). Bild: fjo
Josef Schmucker, Johannes Zeug und Ramona Stefinger (von links) sowie Josef Kleber, Markus Bauriedl und Margit Kirzinger (von rechts) verabschieden die langjährige Jugendbeauftragte Christine Wellert (mit Blumenstrauß).

Alle drei Bürgermeister, die Fraktionssprecher und Jugendbeauftragte Ramona Stefinger würdigten die Leistungen Wellerts im Büro von Margit Kirzinger, die einleitend sagte: „Es ist einfach schade. Wir müssen dich heute leider verabschieden.“ Die Erinnerungen der Bürgermeisterin gingen zurück an eine ihrer ersten Kreistagssitzungen, als ihre SPD-Kollegin Waltraud Benner-Post eine Jugendbeauftragte für den Landkreis gefordert habe.

Als Ergebnis hätte sich das Gremium für eigene Jugendbeauftragte in allen Gemeinden stark gemacht. Bis 2002 habe Markträtin Monika Zeitler-Kals die neue Aufgabe ausgefüllt. Seitdem wusste die Kommune das Ehrenamt bei Wellert in besten Händen. „Du hast ohne langes Zögern damals sofort zugesagt“, erinnerte sich Kirzinger: „Wir waren im Marktrat der Meinung, dass du die Richtige bist.“ Insbesondere für den Ausbau des Ferienprogramms dankte die Bürgermeisterin: „Das war nicht immer einfach, aber du hast es immer geschafft und die Vereine ließen dich nicht im Stich.“

Mehr noch hätten die Kinder davon profitiert: „Es funktionierte immer super. Du warst Jugendbeauftragte mit Leib und Seele.“ Kirzinger honorierte besonders das Opfern der eigenen Urlaubs- und Freizeit für die verschiedenen Aktionen. Außerordentlich froh war die Bürgermeisterin, weil sich Wellert nur als Jugendbeauftragte verabschiedete: „Du nimmst ja noch andere Aufgaben zuhauf in der Gemeinde wahr.“ Langer Beifall begleitete Kirzingers Hinweis auf die lange Zeit und die Ehrerweisung: „Hut ab!“

Im Namen seiner Marktratskollegen richtete Josef Kleber Dankesworte an Wellert. Durch die gemeinsame Freundschaft habe er viel von den Höhen und Tiefen während dieser langen Zeit mitbekommen, auch von dem damit verbundenen Ärger. Umso mehr erhielt Klebers Resümee Gewicht: „16 Jahre Ehrenamt ist eine lange Zeit.“ Wenn jedoch berufliche und andere Um- oder Neuausrichtungen einträfen, dann dürfe der Betroffe zurecht sagen: „Jetzt ist Schluss.“

Dazu wies der Marktrat auf die vielen freiwilligen Verpflichtungen Wellerts in anderen Vereinen hin und erwähnte zudem jene ehrenamtlichen Aufgaben, welche sie weiterhin ausfülle. Kirzinger überreichte als Präsente original Waidhauser Pralinen, einen bunten Blumenstrauß und einen edlen Kugelschreiber mit Marktwappen. Bevor mit Sekt auf die Feierstunde angestoßen wurde, durfte eine herzliche Umarmung der Bürgermeisterin nicht fehlen.

 
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