10.08.2018 - 09:52 Uhr
WaidhausOberpfalz

Junge stirbt nach Badeunfall

Der Badeunfall in der Waidhauser Freizeitanlage "Bäckeröd" fordert ein Menschenleben. Eine Woche, nachdem ein Achtjähriger leblos aus dem Wasser gezogen wurde, verstirbt er in der Uniklinik Regensburg.

Der Achtjährige, der am Freitag, 20. Juli, gegen 16.30 Uhr leblos aus der Freizeitanlage "Bäckeröd" gezogen wurde, ist sieben Tage später in der Uniklinik in Regensburg verstorben.
von Elisabeth DobmayerProfil

(dob) Die Ärzte kämpften vergeblich um das Leben des Jungen aus Schwandorf. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist er sieben Tage nach dem Badeunfall in Waidhaus verstorben. Sein Gesundheitszustand hatte von Beginn an als sehr kritisch und lebensbedrohlich gegolten.

Zum tragischen Vorfall war es am Freitag, 20. Juli, gegen 16.30 Uhr gekommen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine Schwandorferin in der Freizeitanlage "Bäckeröd" bei einem Badeausflug. Mit dabei hatte sie drei Jungen und ein Mädchen. Zwei davon sollen die leiblichen Kinder der Begleitperson gewesen sein, die zwei weiteren Kinder leben mit ihren Familien im Landkreis Schwandorf.

Einer dieser Buben war kurz abgängig und wurde umgehend von der übrigen Gruppe gesucht. Dabei bemerkte das Mädchen den leblosen Körper unter Wasser. Sofort versuchte ein Junge aus der Gruppe seinen Kameraden aus dem Wasser zu ziehen, was ihm aber nicht gelang. Die Aufsichtsperson rief laut um Hilfe, da das Kind nicht schwimmen könne. Anton Zimmermann aus Pfrentsch saß an besagtem Freitag mit seiner Lebensgefährtin Miriam Sennert am Uferrand und wurde auf den Vorfall aufmerksam. Sofort kam er den Rettenden zu Hilfe und begann nach der Bergung mit der Reanimation. Nach dem Eintreffen des Notarztes und der erfolgreichen Wiederbelebung wurde der Junge umgehend in die Klinik verbracht. Dort verstarb er am Freitag 27. Juli, wie der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz, Albert Brück, mitteilt. Auch die Retter hatten zwischenzeitlich vom Tod des Jungen erfahren. Sie zeigten sich zutiefst betroffen.

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