17.06.2019 - 09:51 Uhr
WaidhausOberpfalz

Komfortable Alternative

Ohne Pause wechselten die Straßenbaumaschinen vom ehemaligen Autobahn-Grenzübergang zur einstigen Hauptverkehrsader zwischen Pilsen und Waidhaus.

Noch fehlt die Markierung. Die Teilstrecke inmitten eines Waldgebiets lässt kaum auf die einstige Hauptverkehrsader zwischen Nürnberg und Pilsen schließen, die derzeit zwischen Sankt Katerina und Primda eine umfassende Sanierung erfährt.
von Josef ForsterProfil

Mit dem Auftrag der Oberschicht neigt sich die Generalsanierung der B 14 auf tschechischer Seite nun auch hier bereits dem Ende entgegen. In der Zeit zwischen der Grenzöffnung Ende 1989 und der Freigabe der tschechischen Autobahn bis zur Anschlussstelle Waidhaus im Jahr 1997 mühten sich täglich Tausende von Fahrzeugen mit den engen Kurvenradien und steilen Abschnitten zwischen Rozvadov und Primda ab.

Mit der Möglichkeit zum Wechsel auf die Autobahn ging das Verkehrsaufkommen aufgrund der Mautpflicht zunächst nur zaghaft zurück. Erst der immer maroder werdende Zustand und eine damit unvorteilhafte Benutzung ließ immer mehr Verkehrsteilnehmer Abstand von der einstigen Hauptstrecke nehmen. Auf ganzer Strecke zwischen Sankt Katarina bis zur Stadtmitte von Pfraumberg lief nun in den vergangenen Wochen eine umfangreiche Sanierung mit sanfter Beseitigung der engen Kurvenradien und einer Freilegung der Bankette.

Kurz vor der Fertigstellung kann die rund sieben Kilometer lange Teilstrecke bereits wieder befahren werden. Aufgrund der unterschiedlichen Asphalthöhen ist nur eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern/Stunde erlaubt. Mit einem Abschluss der Maßnahme wird im Rathaus von Pfraumberg Ende Juni gerechnet.

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