28.10.2019 - 08:48 Uhr
WaidhausOberpfalz

Der letzte Cowboy von Waidhaus

Als Josef Bauer ist er – strenggenommen – nur im Geburtenbuch und Heiratsbuch seines Heimatortes Waidhaus eingetragen. Vielmehr bekannt ist er unter „Rico“. Am Montag feierte er 70. Geburtstag.

Josef "Rico" Bauer (mit Enkelin im Arm) genießt die Feier zum 70. Geburtstag.
von Josef PilfusekProfil

Bereits am Sonntag ist im Georgenberger „Berggasthof“ Schaller die Geburtstagsfeier im Kreis der Familie, Verwandten und Freunde über die Bühne gegangen. Dabei freute sich der jung gebliebene Jubilar, der als Kranführer den Lebensunterhalt für seine Familie verdient hatte, natürlich vor allem über seine drei Kinder und inzwischen sechs Enkel. Sie haben neben Ehefrau Roswitha – die Goldene Hochzeit der beiden liegt übrigens erst ein paar Tage zurück – einen besonderen Stein in Brett.

Als große Leidenschaft Bauers gilt das Reiten. Und da ist es kein Wunder, dass er auch als „Der letzte Cowboy von Waidhaus“ einen exzellenten Ruf genießt. „Inzwischen ist er aber mehr und mehr auf das Motorrad umgestiegen“, ließen seine Söhne wissen.

Größte Wertschätzung genießt Bauer auch beim Raupen- und Baggerverein Waidhaus. „Er ist am 1. Mai 1991 in unseren Verein als Hochkranführer eingetreten“, erinnerte Vorsitzender Michael Hummer, erwähnte die Auszeichnungen für die 10- und 20-jährige Mitgliedschaft und sagte: „Wir alle schätzen ihn als immer sehr hilfsbereiten Kameraden.“ Das gilt auch für den SPD-Ortsverein Waidhaus, für den der stellvertretende Vorsitzende Johannes Zeug gratulierte und Bauers Verdienste würdigte.

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