07.04.2021 - 12:31 Uhr
WaidhausOberpfalz

Mehr Verkehrssicherheit rund um das Zollamt Waidhaus: digitale Besprechung der Entscheidungsträger

Die langen Lkw-Schlangen und die verstopften Zufahrtsstraßen rund um das Zollamt Waidhaus sollen bald der Vergangenheit angehören. Eine provisorische Einbahnstraße, die von der Marktgemeinde erbaut wird, ist in Planung.

von Josef ForsterProfil

Gemeinsam mit Bürgermeister Markus Bauriedl sowie seinem Stellvertreter Ewald Zetzl, Vertretern der Zollbehörden – unter anderem der Generalzolldirektion und des Hauptzollamts Regensburg – sowie den Eigentümern der gewerblichen Liegenschaften vor Ort wurde ein Lösungsvorschlag der Marktgemeinde für die Verkehrssituation am örtlichen Zollstandort besprochen. Dieser sieht ein straßenbauliches Provisorium vor, um die Zufahrten der Lastwagen am Gelände zu erleichtern und dadurch die Rückstaus zu minimieren.

Bei einer digitalen Videobesprechung mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht waren sich alle Beteiligten darüber einig. Auch das Verkehrskonzept im Auftrag der Generalzolldirektion, das für die zukünftige Standortentscheidung ansteht, wurde thematisiert. Außerdem wurden für die weitere Zusammenarbeit Ansprechpartner für die Marktgemeinde vonseiten der Zollbehörden festgelegt.

„Das Ergebnis der digitalen Besprechung kann sich auf jeden Fall sehen lassen", erklärte Rupprecht im Anschluss. Der provisorische Lösungsvorschlag der Marktgemeinde Waidhaus zur Behebung der Staus vor Ort sei bei allen beteiligten Zollbehörden - vom Bundesfinanzministerium bis zum Hauptzollamt - auf grundsätzliche Zustimmung gestoßen.

Dass nun auch die Generalzolldirektion als zuständige obere Bundesbehörde die Vorschläge des Marktgemeinderats einbeziehe, freue ihn umso mehr. "Auch die Erörterung des Verkehrskonzepts als Grundlage von Neubaumaßnahmen kann nun – anders als es zunächst aus dem Bundesfinanzministerium hieß – bereits ins zweite Quartal 2021 vorgezogen werden“, sagte der Abgeordnete.

Bürgermeister Markus Bauriedl zeigte sich ebenfalls erfreut über das Ergebnis. Er dankte allen Beteiligten für die guten Gespräche, besonders Albert Rupprecht für das Ermöglichen der Videokonferenz zwischen Politik, Zoll, Spedition und Kommune.

Er hoffe, dass durch die provisorische Einbahnstraße erhebliche Verbesserungen bei Verkehrsführung und -sicherheit eintreten werden, merkte der Bürgermeister an. "Dadurch werden auch die Arbeitsplätze der Spedition und des Zollstandorts Waidhaus gesichert.“

Die aktuelle Verkehrssituation bei der Anfahrt zum Zollamt in Waidhaus, mit langen Lkw-Staus bis hin zur Autobahnausfahrt an der A6, ist bereits seit längerer Zeit ein Ärgernis für Anrainer und Verkehrsteilnehmer. In jüngster Zeit hatte sich zudem aufgrund zollrechtlicher Maßnahmen im europäischen Ausland das Aufkommen an Lastwagen am Standort zusätzlich erhöht.

An der digitalen Besprechung nahmen neben MdB Albert Rupprecht und den beiden Waidhauser Bürgermeistern auch teil: Antje Böhme vom Bundesministerium der Finanzen, Claudia Nies von der Generalzolldirektion, Leiterin Margit Brandl und Gerhard Pylipp vom Hauptzollamt Regensburg sowie Johann und Andreas Luxbauer von der Verag Spedition AG.

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