Ein mutmaßlicher Autodieb hat sich in der Nacht zum Montag nahe der tschechischen Grenze bei einer Verfolgungsjagd schwer verletzt. "Aufgrund eines Fahrfehlers nach einer gefährlichen und rücksichtslosen Fahrt verunfallte er und wurde dabei schwer verletzt", heißt es im Bericht des Polizeipräsidiums Oberpfalz.
Gegen 3:30 Uhr wollten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus demnach einen verdächtigen BMW mit französischer Zulassung kontrollieren. Der Fahrer war auf der A 6 in Richtung tschechischen Landesgrenze unterwegs und fuhr in Waidhaus von der Autobahn ab. Als er realisiert habe, dass er im Ort kontrolliert werden sollte, wendete er und fuhr zurück auf die Autobahn in Richtung Prag, meldet die Polizei weiter. Mit hoher Geschwindigkeit habe er versucht, zwei Polizeiautos zu entkommen. Die Beamten wussten zu diesem Zeitpunkt bereits, dass das Auto genau wie Kennzeichen und zugehörige Papiere in Frankreich als gestohlen gemeldet worden waren.
Bereits in Tschechien stieß der flüchtende Autofahrer mit einem Sattelauflieger zusammen und geriet ins Schleudern. Das Auto prallte daraufhin gegen die Außenschutzplanke einer Autobahnbrücke. Der Fahrer versuchte noch, zu Fuß zu fliehen. Wenig später stellten die Beamten den 25-jährigen Moldauer schwerstverletzt unter der Autobahnbrücke in einem Gebüsch.















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