20.01.2020 - 08:36 Uhr
WaidhausOberpfalz

Pfarrei dankt ihren fleißigen Helfern

In Windeseile blicken Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung bei der Dankesfeier in Waidhaus auf das vergangene Jahr. In den Mittelpunkt rücken dadurch Geselligkeit und Bewirtung mit allerlei Köstlichkeiten.

"Danke" sagen Pfarrei und Kirchenverwaltung durch Pfarrer Georg Hartl (hinten) und Sprecher Josef Kleber (rechts) den langjährigen Ehrenamtlichen, Cordula Schmucker, Rosalinde Hera-Mack, Gisela Dierl, Hannelore Zeug, Eva Biehler und Marianne Zahner (von links)
von Josef ForsterProfil

Als Moderator des Abends im Gemeindezentrum kündigte Pfarrgemeinderatssprecher Josef Kleber einen neuen Ablauf an: „Es wird nur drei kurze Reden geben.“ Die Wiederholung der Kolping-Schuhaktion war Kleber ein Anliegen, nachdem in dieser Woche eine Neuauflage laufe. Außerdem streifte der Sprecher die Pfarrausflüge und die Kinderwagerl-Gottesdienste.

Die Reform der Jahresschlussfeier nach 23 Jahren unterstützte Pfarrer Georg Hartl: „Wir haben dazu beigetragen, dass wir am Leben bleiben.“ Er dankte allen Pfarrangehörigen „dass sie sich immer noch bereiterklären mitzutun und bat hoffnungsvoll: „Machen sie weiter und verfallen sie nicht in Pessimismus.“ Dazu wiederholte der Ortsseelsorger jene beim Jahresschlussgottesdienst am Silvesterabend geäußerten Bitten für das noch neue Jahr: „Suchen sie sich ein Ehrenamt und besuchen sie alte und kranke Menschen, damit diese sich nicht alleine gelassen fühlen.“

Den Blick lenkte er auf jene acht Gebäude in der Pfarrei, die sich in fünf sakrale Bauten, sowie Pfarrhaus, Kolpingheim und Kindertagesstätte untergliedern. Der Ortsgeistliche schwärmte von der Neugestaltung der Emmeramskirche durch „den zur Zeit weltbesten Wand- und Deckenmaler Tobias Kammerer“ und einem dadurch verwirklichten „Gepräge von edler Einfachheit in einer Kirche, in der man nicht friert“.

„Wir sind froh über jeden einzelnen“, leitete der Pfarrer den Abschnitt der Ehrungen ein. Das Augenmerk galt der Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe, Büchereimitarbeiterinnen und Caritas-Sammlerinnen. Marianna Zahner und Eva Biehler kamen als Erste zum Zug. Rosalinde Hera-Mack wurde für 40 Jahre als Sammlerin geehrt und für 20 Jahre als Sternsingerbegleiterin. Für ihre Ehrenämter bei der Büchereimitarbeit und als Sammlerin in gleich zwei Bezirken erhielt ebenso Gisela Dierl eine Auszeichnung. Als weiteres Duo konnten Hannelore Zeug und Cordula Schmucker für ihre langjährigen Einsätze ein Präsent entgegennehmen.

Die Weihe des tschechisch-deutschen Freundschaftskreuzes erwähnte Kirchenpfleger Siegfried Zeug in seinem Resümee. Dazu die Sanierung des Eingangsbereichs beim Benefiziatenhaus. Heraus hob er noch den Ausflug der Ministranten nach Rust, nachdem hinter der Schar ein „sehr aktives Jahr“ liege. Besonders freute Zeug dabei: „Jetzt sind sie auch schuldenfrei.“ Obendrein kündigte Bürgermeisterin Margit Kirzinger eine Spende von 100 Euro für die Ministrantenkasse an. Die von Waidhausern geleisteten Arbeitsdienste in den böhmischen Orten Neuhäusl und Neuzedlisch erwähnte Zeug: „Es macht wirklich Mut und gibt Hoffnung. Das ist ein Beginn.“

Die Bürgermeisterin bedankte sich für das „gute Miteinander von weltlicher und religiöser Gemeinde: Wir verstehen uns gut und tauschen uns aus. Das Verhältnis ist wirklich super.“ Auch das Gemeindezentrum werde durch die Pfarrei mit Leben erfüllt. Kaas wies abschließend auf die bisherige Verteilung von 2500 Exemplaren der neuen Diözesanschrift „Grandios“ hin, sowie den Besuch von über 100 kranken und alten Mitbürgern im vergangenen Jahr.

Durch das Wirken des "derzeit weltbesten Wand- und Deckenmalers" Tobias Kammerer erfährt die Waidhauser Emmeramskirche internationales Interesse.
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