Beginnend mit den ersten Gehversuchen des neuen Musikstils zu Zeiten der Beatles bis hin zu Stücken aus den aktuellen Charts, reichte die Palette des Premierenauftritts von "Crossing Railroad". Außerdem freute sich das Publikum über den Dialog, den die Bandmitglieder fast nach jedem Titel mit den Zuhörern suchten.
In der Beliebtheitsskala standen beim Publikum vor allem Potpourris aus beliebten Klassikern ganz oben. So war beispielsweise der Welthit "Let it be" zu hören, ebenso"Stand by me". Im Repertoire waren aber auch weniger bekannte Stück. Den Zuhörern gefiel es zusehends, was sich im Mitwippen im Rhythmus oder sogar Mitsingen äußerte. Vom ersten Ton bis zur Zugabe gefiel das Programm in der langen Nacht. Im altersmäßig gut gemischten Publikum waren neben Stammgästen auch viele neue Gesichter zu sehen.
Niemand störte sich daran, dass die "Rock-Christmas" ganz ohne entsprechende Titel über die Bühne ging. Bei der Musik kam auch der Spaß nie zu kurz. Noch mehr sprach die Qualität für sich. "Born to be wild" etwa erntete viel Applaus. Die fünf Musiker fühlten sich bei ihrem ersten Auftritt im Grenzmarkt sichtlich wohl.
Das Ehepaar Tiryaki trat als Gastgeber weit in den Hintergrund und überließ das Geschehen ganz der Musik und ihrer Wirkung. Andererseits ermöglichte gerade deren Engagement jene Bereicherung des Kulturkalenders, die nach diesem Abend sicherlich kein Besucher mehr missen wollte.













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