Waidhaus
05.07.2022 - 14:29 Uhr

Viel Musik in Waidhaus an einem heißen Sonntag

Den Premierenauftritt der "Ukulelas" um Wolfgang Schieder (links) begleitet ein großes Publikum mit rhythmischen Klatschen und Mitsummen der Lieder. Bild: fjo
Den Premierenauftritt der "Ukulelas" um Wolfgang Schieder (links) begleitet ein großes Publikum mit rhythmischen Klatschen und Mitsummen der Lieder.

Halb Waidhaus war am Sonntagnachmittag auf den Beinen. Dazu gab es Gäste aus dem Grenzland von Flossenbürg bis Stadlern. Die Vorbereitungen für das Musikfest starteten vor Wochen und erreichten dennoch zum Festtag hin ihren Höhepunkt.

Allein die Masse an Kuchen-, Gebäck- und Tortenspenden aus Reihen der Vereinsmitglieder zeugte von der Vorfreude. Denn mit einer Theke allein war es nicht getan. Das Angebot erstreckte sich über Eck entlang des gesamten Foyers der Grundschule. Die Helferschar musste für jede Bestellung weite Wege leisten. Trotzdem handelte es sich dabei nur um einen von vielen Nebenschauplätzen, denn im Mittelpunkt standen die Musikschüler und ihr Können.

Die Mehrzahl der Besucher verständigte sich überdies untereinander und versetzte die bereitstehenden Sitzgarnituren eigenmächtig und auf eigene Verantwortung an schattige Stellen unter den großen Bäumen des Schulhofs. So zeigte sich auch den Mitwirkenden auf der Bühne bei ihren Auftritten ein lockeres und ungewöhnliches Bild auf der gegenüberliegenden Seite. Das Hauptgeschehen mit den Konzerten der insgesamt 12 Gruppen lief hier überwiegend ab.

Ganz bewusst gehörte der Auftakt den Allerjüngsten unter Leitung von Kornelia Kraus, denn nach drei Stunden Musikpower beendeten mit der Kapelle „Atemnot“ die fortgeschrittenen Semester das Musikfest. Dazwischen präsentierte sich jedoch ein bunt gemischtes Programm mit ebensolcher Vielfalt bei den Ensembles und Liedstücken. Alle Fäden liefen bei musikalischem Leiter Hermann Mack zusammen.

Vorsitzende Simone Dietl gab zwischen den Wechseln der Gruppen immer wieder den einen oder anderen Hinweis zu den Stücken oder zu den Mitwirkenden und sagte: „In Waidhaus gehört die Musik zur Tradition einfach dazu.“ Nicht nur Bürgermeister Markus Bauriedl zeigte sich vom Programm des Musikvereins begeistert. Angesichts dieses geballten Auftretens „brauchen wir uns um den künftigen musikalischen Nachwuchs keine Sorgen zu machen“.

Für alle interessierten Gäste bestand darüber hinaus die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Instrumente zu besichtigen oder sich damit vertraut zu machen. Zugleich nahmen die Musiklehrer Anmeldungen für das neue Unterrichtsjahr des Musikvereins entgegen.

 
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