Waidhaus
16.07.2026 - 09:54 Uhr

Volldampf mit "Bockl-Blech" bei der Sommerserenade in Waidhaus

Die fünf Herren von „Bockl-Blech“ versprühen Lebensfreude bei der Sommerserenade in Waidhaus. Ihre Mischung aus bayerischer, böhmischer und alpenländischer Musik begeistert das Publikum bis zur letzten Zugabe.

"Bockl-Blech" mit ihrem Chef Philipp Bauriedl (Zweiter von links) begeistert das Publikum bei der Sommerserenade in Waidhaus. Bild: Josef Pilfusek
"Bockl-Blech" mit ihrem Chef Philipp Bauriedl (Zweiter von links) begeistert das Publikum bei der Sommerserenade in Waidhaus.

Wenn „Bockl-Blech“ spielt, ist Musik vom Feinsten gesichert. Die fünf jungen Männer sind Garanten für anspruchsvolle Unterhaltung. Bei der dritten Sommerserenade am Mittwoch auf dem Parkplatz neben dem Rathaus in Waidhaus war das ebenso. Die Gäste freuten sich, als es hieß: „Mit Volldampf voraus!“

Außerdem traf die Aussage von Markus Bauriedl in Bezug auf das Wetter zu. „Ich glaub‘, wir haben Glück“, sagte der Bürgermeister bei der Begrüßung und stimmte auf einen Abend mit viel Spaß und Unterhaltung ein.

Lieder mit viel Gefühl

Musik aus dem Egerland sowie aus Böhmen, Bayern und der Alpenregion kommt im Oberpfälzer Grenzland immer an. Beispiele hatte die Kapelle in Hülle und Fülle parat. Das ging schon zum Auftakt los mit dem „Castaldo-Marsch“ des tschechischen Komponisten Rudolf Nováček und der von den Egerländer Musikanten bekannten Polka „Gablonzer Perlen“ von Antonín Borovička.

Dass die überwiegend vom Bandleader Philipp Bauriedl arrangierten Lieder auch mit viel Gefühl rüberkommen, zeigte die Kapelle mit dem „Franzl-Walzer“. „Auf geht’s!“ Die schwungvolle Polka war längst Programm.

Zuhörer wollten mehr

Das galt auch bei „Kannst du Knödel kochen?“ und dem „Wittmann-Franz“, beide Stücke bekannt von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten. Da war es kein Wunder, dass manche der Besucher mit dem Fuß mitwippten, auch bei der Polka „Fürn Voda“.

Die Zeit verging fast wie im Flug, und niemand konnte sich vorstellen, dass das Konzert langsam aufs Ende zuging. Nicht fehlen durften unter anderem die „Böhmische Liebe“ und die „Südböhmische Polka“, bis es hieß: „Bis bald auf Wiedersehn!“ Davon wollte das Publikum aber nichts wissen. Also legte „Bockl-Blech“ schließlich mit dem „Böhmischen Traum“ eine letzte Zugabe drauf.

Die nächste Serenade am Mittwoch, 22. Juli, mit „Wolv-Sax“ steht unter dem Motto „Sundowner“. Das heißt beim Musiker Wolfgang Schmid: „The sun goes down“ mit den entsprechenden Liedern zum Sonnenuntergang.

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